IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

Vorfreude auf den Schulbeginn

Vorfreude auf den Schulbeginn

In der Woche vom 20.05. bis 24.05.2019 besuchten uns unsere zukünftigen Grundschüler. Sie erhielten die Möglichkeit alltägliche Lernsituation zu erleben, diese mitzugestalten und so zu sehen, wie spannend das Lernen an unserer Schule ist.

Im Vorfeld dieser Woche haben sich die Schüler der ersten bis dritten Klasse Gedanken gemacht und verschiedene Darbietungen zu den Montessori- Materialien vorbereitet, z.B. die Einführung einiger Buchstaben, die Arbeit mit dem Geobrett und dem beweglichen Alphabet. Die Lernbegleiter der Klassengemeinschaft konnten zahlreiche Situationen beobachten, in denen die Schüler intensiv mit den Materialien gearbeitet haben. Wir freuen uns auf euch:).

 

Erdkinderplan II

«Die Schulen, so wie sie heute sind, sind weder den Bedürfnissen des jungen Menschen noch denen unserer jetzigen Epoche angepasst.»  Zitat aus dem Erdkinderplan von Maria Montessori

Von der Jugendschule zum Erdkinderplan

Der Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenalter ist geprägt von vielen Umbrüchen. Es geht für den Jugendlichen um nicht weniger, als eine neue Identität als soziales Wesen und einen Platz in der Gemeinschaft zu finden.

„Jugendliche brauchen eine Schule, die keine Schule ist.“

Davon war Maria Montessori überzeugt. In ihrem „Erdkinderplan“ entwirft sie ein Konzept, in dem Jugendliche in einer „Erfahrungsschule des sozialen Lebens“ als Gemeinschaft eine Farm, einen Laden und ein Gästehaus betreiben. Das Arbeiten mit Kopf, Herz und Hand bilden dabei die Grundlage für das Reifen der Persönlichkeit, für das Entwickeln von Verantwortungsbewusstsein und für ein tiefes Verständnis von Frieden in dieser Welt. Doch der Erdkinderplan erfordert ein radikales Umdenken dessen, was in unserer Gesellschaft unter Schule verstanden wird.

Zu einem Workshop bezüglich dieser noch eher unbekannten Schriften Maria Montessoris hat die Schulleitung der IBiS-Schulen am 30.04.19 in Klein Lüben das Kollegium, die Eltern- und Schülervertreter und Interessierte eingeladen. Intention dieser Veranstaltung war, über ihr Konzept zur Jugendschule zu informieren und erste Ideen für die Umsetzung auf der Schulfarm in Klein Lüben zu sammeln. Zu Beginn wurden in einem 60-minütigen theoretischen Input das Farmkonzept und der dazugehörige Lehrplan dargestellt. In dem zweiten praktischen Teil konnten sich alle Teilnehmer selbständig mit einem Ausschnitt aus dem „Erdkinderplan“ befassen. Anschließend gab es in einer offenen Gesprächsrunde die Möglichkeit Ideen, Visionen und Erkenntnisse anzusprechen. Mit dem Titel „Imagine“ von den Beatles, vorbereitet und auf der Gitarre begleitet von Rainer Trunk, fanden die Inhalte des Workshops auch ihren musikalischen Ausdruck. Und welcher Titel könnte das Gedankengut Maria Montessoris besser wiedergeben als die Friedenshymne von John Lennon?

 

Hühner

Unsere Oberschule wurde das 2. Mal durch die Initiative INISEK gefördert. Dieses Mal errichteten wir Jugendlichen einen Hühnerstall.  Am Anfang der Projekt Woche  wurden im Sitzkreis die zu erledigenden Aufgaben besprochen. Danach sind wir rausgegangen und haben begonen den Bauplatz aufzuräumen.  Einige Jugendliche haben  an ihren theoretischen  Arbeitspaketen gearbeitet. Im weiteren Verlauf haben wir das Außengehege für die Hühner von den Sträuchern befreit. Am Dienstag  fingen wir an  die Zaunpfähle anzubringen und den Maschendraht zu befestigen. Am Mittwoch wurde dann schon der Hühnerstall aufgebaut und der Zaun angebracht.  Es wurde die Tür zum Außengehege gebaut, einige Mädchen und Jungen montierten auch schon die Voliere an den Stall. Am Donnerstag haben wir die Wurzeln der Büsche entfernt und den Boden in der Voliere ebenerdig geglättet. Außerdem bauten wir eine Treppe  damit später im Auslauf sauber gemacht werden kann. Am Freitag beendeten wir die theoretischen Arbeitspakete  und erledigten die Restarbeiten. Wir freuen uns auf das Gegacker der Hühner un die ersten frischen Eier :)).

Die Projektwoche wurde begleitet von Dr. Peter Dörfel, Martin Schmidt, Anna-Maria Knöpfel und Gabi Dammrow.

Viertes Wiesengespräch

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Am Pfingsmontag, 10. Juni 2019 um 15 Uhr  laden wir alle Interessierten  herzlich  zum Vierten Wiesengespräch des Vereins für Peripherie in die Dorfstraße 35 nach Nebelin ein.  In den letzten Jahren haben wir verschiedene Ideen mit der Düsseldorfer Künstlerin Ute Reeh und dem Verein für Peripherie geplant und umgesetzt. In der nächsten Woche wenden wir uns konkret dem Lehmbau zu. Die A 14 wird vermutlich durch die Prignitz gebaut werden und bringt eine erhebliche Lärmbelastung für die Dorfbevölkerung mit. Gemeinsam mit Jugendlichen aus Düsseldorf und einem Lehmbauer werden wir uns mit dem Schallschutz beschäftigen.

Lehmlärmschutz – Vertikale Ausgleichsmaßnahme

Durch seine Masse und die poröse Oberfläche bewirkt Lehm einen extrem hohen Lärmschutzfaktor. Die Technik ist dauerhaft und praktisch wartungsfrei. Lehmbau ist nachhaltig, nutzt die Baustoffe aus der unmittelbaren Umgebung und stellt zudem ein naturnahes Bauwerk dar. Eine solche Lärmschutzwand verwendet, innovativ weitergedacht, in Ostdeutschland bis vor 100 Jahren verbreitete Lehmtechniken. Sie fügt sich in die Landschaft ein und bietet einen Zufluchtsort für viele Insektenarten, inklusive besonders geschützter Wildbienen. Als vertikale Ausgleichsmaßnahme verhindert sie zusätzlichen Flächenverbrauch. In ihrer Funktion als Lärmschutz und ökologischer Ausgleichsmaßnahme birgt die Wand in der Prignitz das Potenzial zum europäischen Vorzeigeprojekt.

Zentrum für Peripherie

Nebeliner Dorfstraße 35 http://www.zentrum-fuer-peripherie.org19357 Karstädt-Nebelin http://www.perspektiven-2030.de

Bewohnte Lehmwellerwand, Foto Christian Hansel

Galaktische Sieger

Die „galaktischen Sieger“ so nennen sich die vier Mädels (Summer Willner, Emma Schade, Tikvah Geisler, Juliane Mittermaier), die sich im Fair Play Soccer Tunier für das Tropical-Island Tunier qualifiziert haben. Am Wochenende war es soweit über 130 Teams aus Brandenburg traten in verschiedenen Altersgruppen gegeneinander an. Die galaktischen Sieger haben in ihrer Gruppe Platz 1 belegt und sind bis ins Viertelfinale gekommen. Sie haben sich durch diese Leistung und den Fair Play Punkten für besonders faire Spielweise für das deutsche Landesfinale auf Rügen qualifizieren können.

Glückwunsch Mädels

Nature is the best:)

Maria Montessori schrieb zu den vitalen Bedürfnissen von Jugendlichen. „Das Leben in frischer Luft, in der Sonne und eine an Vitaminen reiche Nahrung, die von den benachbarten Feldern besorgt wird, sind kostbare Hilfen für den Körper des Jugendlichen, während die ihn umgebende Ruhe, die Stille und die Wunder der Natur die Bedürfnisse seines Geistes befriedigen, weil sie sein Nachdenken und Meditieren fördern.“

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