IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

Erfahrungsaustausch

Die Kolleginnen und Kollegen unserer Partnerschule aus Neuruppin führten ein pädagogisches Wochenende in Wittenberge durch. Sie hospitierten im Unterricht und gaben uns wertvolle Hinweise zu unserer Arbeit. Sie waren beeindruckt von der wertschätzenden, liebevollen, ruhigen Arbeitsatmosphäre, der hohen Selbständigkeit der Schüler, der Logbuchführung, der Integration der Förderkinder und den hellen großen Räumlichkeiten. In einem Gesprächskreis tauschten die Kollegen wertvolle Erfahrungen aus. Die Rückmeldungen über die Hosptitationsbögen geben uns hilfreiche Informationen zu unserer Arbeit und werden in der pädagogischen Konferenz besprochen. Am Nachmittag wurden die kosmischen Erzählungen – Gott der keine Hände hat – Die Entwicklung des Lebens und – Woher der Name Geometrie stammt-dargeboten. Im nächsten Schuljahr wird das Kollegium der Montessorischule ein pädagogisches Wochenende in Neuruppin verbringen.

 

Herausforderungen

Die Mädchen und Jungen unserer Sekundarschule lernen mit unterschiedlichen Methoden und Organisationsformen. In der Studienzeit können sie wählen, an welchen Unterrichtsthemen gearbeitet wird. Sie lernen dabei die Zeit effektiv zu nutzen, um das Pensum der Wochenpläne zu bewältigen. Die Darbietungen der Pädagogen unterstützen diesen Prozess. Im Fachunterricht werden Unterrichtsinhalte eingeführt und gefestigt. Der Projektunterricht erlaubt das vertiefte Eintauchen in die Lebenswelt der Jugendlichen. Die Mädchen und Jungen beginnen mit praktischen Arbeiten, damit sie ihre gewählten Exkursionen eigenständig finanzieren können. Die ersten Aktionen wurden erfolgreich abgeschlossen. Die nächste Woche wird eine spezielle, da die Kinder die Verschalung des neuen Verbindungsbau mit planen und realisieren. Sie handeln dabei im Team und erleben ihre Stärken.

 

Anne Frank

Wir, die Klasse 7, haben ein Projekt über Anne Frank gemacht. Anne Frank war ein 13 jähriges jüdisches Mädchen, das zwischen 1942 und 1944 Tagebuch führt. Das Projekt wurde von unserer Klassenleiterin vorgeschlagen. Als erstes haben wir das Buch gelesen, dann sind wir in kleine Gruppen gegangen, um uns mit verschiedenen Themen zu beschäftigen. Das Projekt hat insgesamt drei Monate gedauert. Die Aufstellwände, die wir für unsere Ausstellung  genutzt haben, bekamen wir von der Lebenshilfe.

In der Ausstellung hatten wir nicht nur Plakate, sondern auch ein Modell von dem Versteck der jüdischen Familien. Dieses Versteck war in Amsterdam in der Prinsengracht 263. In dem Haus war eine Firma die zu Opecta gehörte und Geliermittel herstellte. Die flüchtenden Familien (Frank, van Daans, Pfeffer) lebten zwei Jahre dort versteckt, bis sie von den Nazis entdeckt und in verschiedene Konzentrationslager gebracht wurden, wo außer Annes Vater alle starben.

Wir finden alle, dass dieser Lebenslauf sehr bewegend und traurig ist. Deshalb waren die einzelnen Themen (die Bewohner, das Versteck, das Ende) umso interessanter. Jeder, der sich mit der Geschichte genauer befasst hat, wird sicherlich mehr Respekt gegenüber anderen Menschen mit anderen Religionen zeigen. Nie wieder darf so ein Mensch wie Hitler an die Macht kommen. Dennoch fragt man sich, wie er es geschafft hat, so viele Menschen für seine Meinung über die Juden zu begeistern!

We explain Montessori materials

In dieser Woche besuchen uns 2 Kolleginnen aus der südspanischen Stadt Granada. Sie lernen den Alltag an unserer Schule kennen und tauschen mit uns pädagogische Erfahrungen. Sie unterrichten die Kinder die Geschichte Andalusiens und sprechen und singen spanisch mit den Schülern in den Lerngruppen. Heute nahmen die Kolleginnen an unserer Teamsitzung teil. Nach einem Vortrag über das Schulleben zeigten die Pädagogen unserer Schule wie man mit den Montessorimaterialien arbeitet. Die Herausforderung die Darbietung in englischer Sprache durchzuführen, gelang den Kollegen meisterhaft.

2. Elternversammlung der Klasse 7

Zur 2. Elternversammlung trafen sich Schüler, Eltern und Pädagogen um das erste Halbjahr in der 7.Klasse auszuwerten. Die Mädchen und Jungen fühlen sich in ihrer Klasse wohl, wertschätzen die Studienzeit, die Projektarbeit und die Arbeit der Pädagogen. Sie wünschen sich herausfordernde Aufgaben. Die Eltern beschrieben, dass ihre Kinder mit der Organisation des Tages klar kommen und erwarten, dass die Jugendlichen stärker von sich aus an die Herausforderungen herangehen. Die Pädagogen erzählten von ihrer Arbeit, der Umsetzung des Konzeptes, der positiven  Zusammenarbeit  mit den Schülern und die zu nutzende Potentiale.

Im Projektunterricht haben die Mädchen und Jungen -Das Tagebuch der Anne Frank- gelesen und bereiten eine Ausstellung zum Thema vor. In der Projektarbeit entstand die Idee, eine Studienfahrt zum Anne Frank Haus nach Amsterdam zu unternehmen. Die Mädchen und Jungen wollen einen Teil des dazu notwendigen Geldes selbst erarbeiten. Ideen wurden gesammelt. Rasen mähen, einen Schuppen streichen, einen Schafstall ausmisten, Kartoffeln anbauen, Fische verkaufen werden favorisiert. 850 Euro sollen so bis Mitte Mai eingenommen werden.

ev

Happiness in Lifelong learning

Kinder aus Europa (Dänemark, Slowenien, England, Portugal und Griechenland) arbeiteten eine Woche, gemeinsam mit ihren deutschen Mitschülern von der Montessorischule Wittenberge, in einem ERASMUS – Projekt zusammen. Sie nahmen am Unterricht teil, besuchten die Wunderblutkirche in Bad Wilsnack, und pilgerten zur Plattenburg, eroberten das Pergamonmuseum und das Zentrum von Berlin. An einem ganztätigen Theatertag stellten sich das Kinderparlament der selbst gestellten Aufgabe: „Wie kann ich am besten lernen?“ Die Kinder durften wählen, ob sie Theaterspielen oder Kulissen bauen wollten. Unterstützt wurden sie von den Theatermachern Chady Seubert und Peter Farkas, dem Musiker Gunther Maria Nagel und der Kunstlehrerin Indira Kaviratna. Verständigt wurde sich ausschließlich in englischer Sprache Die Theaterkinder wählten Themen, die sie in einzelnen Szenen gestalteten, der Kunstkurs fertigte in Absprache dazu das Bühnenbild. Abends gab es die Aufführung vor der Schulgemeinschaft und den Pädagogen der Schulen. Die Kinder zeigten uns eindrucksvoll, wie sie am besten lernen können. Chady Seubert und Peter Awe fassten die Ergebnisse zusammen. Die Schüler in Europa wünschen sich glückliche Lehrer. Sie wollen ihren eigenen Lernweg finden und nutzen. Die Kinder fordern, dass wir Fehler als Entwicklungsmotor beim Lernen beachten und Lernfreundschaften bedeutsam sind. Sie zeigten, dass ihre Familien und ihr Sozialraum sehr wichtige Lernräume sind. Unsere Kinder wollen stärker die Natur und Wildnis selbstständig in Gruppen erleben.

In einem Katalog werden die Ergebnisse des Projektes thematisiert und über die Webseite der Montessorischule für Interessenten freigegeben,


<p><a href=“https://vimeo.com/200569820″>How can we learn better?</a> from <a href=“https://vimeo.com/user52960256″>Peter Awe</a> on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>

Winter erleben

Endlich ist es weiß draußen. Unsere Hortkinder sind natürlich begeistert und gleich nach der Schule geht’s raus in unseren offenen Garten der im Winter perfekt dem Rodeln dient. Schnee ist aber nicht nur zum Schlittenketten bilden super, es werden Schneemänner gebaut und der Schnee wird von A nach B gebracht, Hügel gebaut und natürlich zur riesengroßen Schneeballschlacht aufgerufen. Und jede Menge Möglichkeit soziales Miteinander und Durchsetzungsfähigkeit zu trainieren.

Bis alle plitschnass sind und bibbernd vor Kälte in den Hort gehen und warmen Tee trinken. Am nächsten Nachmittag sehe ich in selige Gesichter wenn wir wieder zum Rodeln gehen aufrufen.

Hoffentlich bleibt es noch eine Weile so schön weiß.