IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

Projekt Schulhofplanung

Den Schulhof der Zukunft bauten heute Kinder aus den Klassen 1 bis 7 und Pädagoginnen aus dem Kinderhaus mit der Architektin Bettina Liebchen und der Restauratorin Fehde Hamann. Damit findet ein einjähriges Projekt seinen Abschluss. Alle Kinder zeichneten Entwürfe und wählten die interessantesten Ideen. Die Schüler der 7. Klasse  zeichneten eine Maßstabsskizze 1:60 und übertrugen diese auf eine Sperrholzplatte. Wir werden in den nächsten Jahren gemeinsam Teile des Modells realisieren. Heute war ein genialer Schultag.

Abschluss des Erasmusprojektes „Happiness in Lifelong Learning“

Das Erasmus+ Projekt Happiness in Lifelong Learning ist beendet. Zwei Jahre lang betrieben die Kinder und Lehrer der Montessorischule Wittenberge, gemeinsam mit ihren Freunden aus England, Dänemark, der Türkei, Slowenien, Griechenland und Portugal, Glücksforschung, um den Lernprozess zu optimieren. Maria Montessori schrieb: ” Ob wir unsere Kinder korrekt bilden, erkennen wir daran, ob sie glücklich sind.“ Wir begannen mit dem Basteln unserer Maskottchen und entwickelten ein Logo. Wir lernten durch Befragungen aller Lernpartner, was das Glück an unseren Schulen ausmacht und teilten unsere Ergebnisse. Wir untersuchten die Kinderrechte, überlegten was wir brauchen um glücklich lernen zu können. Wir schrieben ein Lied vom Glück, musizierten und tanzten gemeinsam. Wir drehten Filme gegen die Ausgrenzung von Kindern. Wir bastelten den Glückskuchen und entwickelten Rezepte zum glücklich sein. Wir gründeten ein Kinderparlament, die Kinder tauschten hier eigenverantwortlich ihre Glücksideen aus. Wir schrieben Geschichten über das Glück und bauten ein Modell für unseren zukünftigen Schulhof, der den Lernprozess unterstützen wird. Wir besuchten uns gegenseitig. 15 Kinder und 6 Pädagogen der Schule konnten an einer Reise teilnehmen. Wir lernten die Bedingungen kennen, wie die Kinder in anderen Ländern lernen und durften jeweils eine Woche am Unterricht teilnehmen. Wir verbesserten unsere Englischkenntnisse und schlossen Freundschaften. Wir besuchten Kopenhagen, den Minotaurus auf Kreta, die slowenischen Alpen, den atlantischen Ozean, die wunderschönen Städte Porto und York. Wir begrüßten 50 Gäste zum Treffen in Wittenberge, zeigten unseren Freunden Berlin, wanderten durch die winterliche Prignitz zur Plattenburg.Der Austausch europäischer Bildungsideen weitet unseren Horizont und macht glücklich. Als ein Ergebnis des Projektes führen wir nun alle 2 Jahre eine internationale Summerschool durch. Die erste fand 2016 in Klein Lüben statt und endete mit einem Happinesskonzert aller Teilnehmer in der Dorfkirche. Wir glauben, dass unsere Kinder ein Recht auf „Glück haben“ und wir im Bildungsbereich oft vergessen, was dafür nötig ist.. Große Räume, gesundes Essen, Lehrer die ihre Arbeit lieben, Entscheidungsfreiheiten, verschiedenste Lernerfahrungen in der und außerhalb der Schule, Zeit um in der Schule gute Beziehungen aufzubauen. Das Projekt hat gezeigt, dass alle Kinder und Lehrer der Partnerschulen unseres Projektes  in Europa so denken. Wir sind glücklich ein Teil der europäischen Gemeinschaft zu  sein.

 

Come and Sing! – Prignitzer Schulen singen gemeinsam auf der Plattenburg

Wer an diesem Mittwoch die Pforte zur Kirche auf der Plattenburg aufgestoßen hätte, der hätte sicherlich nicht schlecht drein geschaut: aus den Kehlen von 230 Schülerinnen und Schüler aus Bad Wilsnack, Baek, Berge, Perleberg und unserer Schule erschallte zur Begrüßung „Sana Sananina!“ („Hallo!), um das 13. „Come & Sing“ – Gesangsfest zu eröffnen. Anschließend wurden südamerikanische sowie spanische Rhythmen gesungen und geklatscht. Natürlich durfte der „Meckertroll“ nicht fehlen, den die Kinder aber durch ihren Gesang umzustimmen wussten. Naja, vielleicht hat der herbeigesungene „Märchenprinz“ dabei ein wenig nachgeholfen. Ein Cup-Song wurde intoniert und stimmlich begleitet. Abschließend hat uns Tim Benzko daran erinnert, dass wir keine Maschinen sind, weshalb wir uns gesanglich mit „Auf Wiedersehen“ verabschiedet haben. Bis nächstes Jahr also!

 

 

Archäologie hautnah – Die 4. Klassenstufe besucht das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg

Was unterscheidet die Stein- von der Bronzezeit? Lassen sich Spuren aus dieser Zeit in unserer Umgebung erkennen? Wie war es hierzulande vor vielen tausend Jahren? Im Rahmen der Gewi-Reihe zum Kommen des Menschen besuchten unsere Vierer das Stadt- und Regionalmuseum in Perleberg. Hier konnten Sie, professionell geführt durch die Museumsleitung, die Kunstfertigkeit und das handwerkliche Geschick der Menschen aus Stein-, Bronze und Eisenzeit der Menschen jener Zeit kennenlernen und miteinander vergleichen. Die großen Glasfenster im Fußboden luden dazu ein, einen Einblick in die Arbeit eines Archäologen zu bekommen. Schließlich kam auch die Stadtgeschichte Perlebergs nicht zu kurz. Die Schülerinnen und Schüler waren vor allem von der großen 100jährigen Ladentheke sowie dem alten und gut erhaltenem Wohnzimmer begeistert. Wir danken dem Museum herzlich für die gastfreundliche und informative Betreuung während unseres Aufenthalts!

Mit Büchern durch die Nacht

Wenn sich an einem Freitagabend Kinder und Jugendliche aus der Gecko- und Flamingogruppe voller Vorfreude mit Schlafutensilien und vor allem Büchern in ihrer Schule einfinden, dann kann dies nur eines bedeuten: Lesenacht! Dieses Jahr lagen Planung und Durchführung völlig in der Hand von Klara, Melissa und Nele. Sie legten das Thema und die kulinarische Linie für den Abend fest, schrieben die Elternbriefe, verteilten Aufgaben und moderierten durch den Abend. Es wurde gebacken, geschnippelt, gut gegessen, tatsächlich auch aufgewaschen, gequizzt und natürlich gemeinsam in gemütlicher Atmosphäre gelesen. Kurz vor Mitternacht ging es zum individuellen Schmökern in die Federn und es dauerte tatsächlich nicht lange, ehe die letzten Äuglein zufielen. Ein gemeinsames Frühstück am nächsten Morgen rundete diese wunderbare Lesenacht ab.

Ein Traum von Wittenberge

Für den beginnenden Sommer haben wir uns im Hort einige schöne Ideen als Nachmittagsangebote für die Kinder ausgedacht. Zum Beispiel haben wir an einem Wettbewerb zum Thema „Wünsche für unsere Stadt“ teilgenommen.

Anfänglich überlegten die Kinder lange was ihnen den eigentlich so am Herzen liegt, aber bald sprudelte es nur so von kreativen Traumgespinnsten und dabei herausgekommen ist folgendes:

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Links neben der Überschrift sieht man einen langbeinigen Dino der den Traum eines Dinoparks verdeutlichen soll. Gleich daneben sieht man Teile des legendären aber derzeit noch unbekannten Eisdielenbunkers aus der Erde ragen. Unterirdische Plätze und Orte haben es unseren Bau- und Buddelspezialisten ja bekanntlich angetan, zwischen Bäumen sehen wir nämlich auch noch eine begrünte Erdhöhle zum bespielen, in welcher bestimmt auch der ein oder andere Hobbit sein Lager aufschlagen darf. Darunter lädt die Pforte eines Bisonparks zum reinschauen ein und noch weiter unten sieht man schon Opas schwarzes Haus mit Tieren. Daneben das Original- Smileyhaus in Form eines Iglus – klein aber lustig und ein Geräteplatz zum Kräfte messen. Der unausweichliche Nintendo- DS-Laden steht genau neben der Schule und dem Hort, der mit viel Grün und einem Zebrastreifen sehr schülerfreundlich aussieht und direkt zum Freibad mit großer roter Rutsche, Liegewiese und Spielplatz führt. Nicht zu vergessen sind eine Baggerfahrschule für Kinder, überall viel Frieden und Liebe, mehr Strand, viele Luftballons im Himmel, eine Feuerwehr und noch mehr bunte Blumen. Und immer eine grell scheinende Sonne über der Stadt.

Träume sind Schäume aber manchmal auch eine Anregung über die ein oder andere Änderung in der Stadt nachzudenken. In jedem Fall ist es eine schöne Rückmeldung der Kinder an ihren Heimatort und das Zeugnis für eine wunderbare Fantasie.

 

Elternversammlung IBiS-Hort

Eltern, die nicht an der Hortversammlung im März teilnehmen konnten, finden hier die Folien mit den wichtigsten Informationen zum Thema Konzeptionsarbeit, Hortumbau etc. Weiterhin wurde besprochen das Hortversammlungen in Zukunft zum Beginn des Schuljahres stattfinden, eine Magnettafel anzeigen soll wo sich die Kinder nachmittags befinden, Süßigkeiten nur in geringen Mengen und nicht zu Geburtstagen mitgegeben werden und wir die Elternarbeit in Form von Grillabenden, Aktionen etc. weiter ausbauen wollen.

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