IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge
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Opera connect Europe – The tadpole princess

Opera is a synthesis of arts that combines music, singing, theatre, fine arts and sometimes dance. The expressiveness and beauty of the art form opera is a result of the combination of these elements that work together in turning the viewing of an opera into a unique experience that stimulates the senses of the audience and allows human emotions and stories to unfold.

The limited natural rescources, the climate change and the currently rising populism are threathening our continent Europe. The actual getting to know of people plays a central role in working against theses processes and is a requirement for a united Europe. Networks between teachers as well as friendships between many children and adults in Europe were created through Comenius and ERASMUS school partnerships. The collaboration with the english musician and former head teacher John C. Murray began in 2010. The idea to write a children’s opera stems from a true story. A girl spent a summer of her childhood at a pond filled with tadpoles. One morning construction machinery arrived to drain the pond and build a shopping center in its place. The girl tried to save the tadpoles. She did not manage to. The tadpoles died and the center was build.

This is where the project starts. We want to discuss this story with the children, find solutions and perform an opera about it. We think that presenting the protection of our beaten planet, and the mutual necessary sustainable actions of Europe’s coming generations in theatrical scenes in an opera will work very well. We want to use music consciously because every human has experienced the encouraging power of sounds and melodies.

Die CPB Ciudad de Coumbia aus Madrid, Zakladni skola a Materska skola Mozaika aus Prag, die 16th international primary school of Chania Crete, die Ecola Saint Joseph aus Qimper und unsere Schule planen eine große Herausforderung, die wir in einem ERASMUS + Projekt umsetzen wollen. Zu einem Vorbereitungstreffen besuchten Pädagogen und der Komponist der Oper, John Murray, unsere Schulfarm in Klein Lüben.

Die Oper ist ein Gesamtkunstwerk, das Musik, Gesang, Theater, bildende Kunst, und manchmal Tanz, verbindet. Die Ausdruckskraft und Schönheit der Kunstform Oper entsteht durch die Kombination all dieser verschiedenen Komponenten. Dieses komplexe Zusammenspiel macht eine Opernvorstellung zu einem einzigartigen Erlebnis, das die Sinne des Publikums stimuliert und menschlichen Leidenschaften und Schicksalen Raum gibt.

Die begrenzten natürlichen Ressorcen, der Klimawandel und der momentan erstarkende Populismus bedrohen auch unseren Kontinent Europa Die reale Begegnung von Menschen sind eine zentrale Bedingung, um diesen Prozessen entgegenzuwirken und eine Voraussetzung für ein vereinigtes Europa. Durch Begegnungen in Comenius und ERASMUS Schulpartnerschaften entstanden Netzwerke zusammenarbeitender Pädagogen, sowie Freundschaften vieler Kinder und Erwachsener in Europa. 2010 begann die Zusamenarbeit mit dem englischen Musiker und ehemaligen Schulleiter John C. Murray aus England. Die Idee, eine Kinderoper zu schreiben entstand aus einer wahren Erzählung Ein Mädchen verbrachte einen Sommer in ihrer Kindheit an einem Teich voller Kaulquappen. Eines Morgens rückten Baumaschinen an um den Teich trockenzulegen, damit ein Shoppingcenter eröffnet werden kann. Das Mädchen versuchte die Kaulquappen zu retten. Dies gelang nicht, die Larven starben und das Center wurde errichtet.

Hier setzt das Projekt an. Wir wollen mit den Kindern diese Geschichte offen diskutieren, Lösungsmöglichkeiten finden und szenisch in genannter Oper aufführen. Der Schutz unseres geschundenen Planeten, das gemeinsame notwendige nachhaltige Handeln kommender Generationen in Europa, szenisch umgesetzt in einer Oper erscheint uns dafür als großartige Idee Dabei nutzen wir bewußt die Musik, weil alle Menschen die motivierende Kraft der Klänge und Melodien aus ihrem Erfahrungsbereich kennen.

 

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Das Konzept der Farben – Kauf eines Bauwagen

Mit der wachsenden Schüleranzahl in der Sekundarstufe benötigen wir neue Lernräume. Mir Gritje Zerndt vom Berliner Montessorilabor gab es im Vorfeld ein Gespräch zur Gestaltung der Lernlandschaft einer Montessorischule. Die Schüler besichtigten die Räume zum ersten Mal. Um dabei sowohl Verantwortung für ihre Schule zu übernehmen, als auch ein Gefühl für die Räume zu bekommen, erstellen die Mädchen und Jungen ein Farbkonzept. Sie messen und zeichnen die Räume im Maßstab. Danach suchen die Jugendlichen sich ihre Farben und gestalten die Wände und den Fußboden im 3D Modell. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse.

Wir haben mit Dr. Dörfel einen Bauwagen gekauft. In dem Bauwagen werden später die Werkzeuge für unseren Bauplatz auf dem Schulhof gelagert. Im Herbst begannen wir mit unserem ersten INISEK Projekt und entschieden uns zum Kauf. Die Abwicklung  war gar nicht so einfach, offensichtlich werden die Wagen gebraucht. Wir werden den Bauwagen sanieren und in unseren Bauplan einbinden. Demnächst berichten wir mehr.

Der Große Fluss

„Die Erzählung vom großen Fluss“ ist die sechste große „cosmic tale“. Sie bezieht sich auf den Blutkreislauf des Menschen. Er versorgt den gesamten Körper, fließt durch alle Organe und durch das Gehirn. Dieses gewährleistet, dass alle Sinne koordiniert werden. Im Rahmen der Ausbildung zur Montessoripädagogik für die Sekundarstufe erzählte Gritje Zerndt vom Montessorilabor in Berlin die wunderbare Geschichte über unseren Körper und nutzte dabei das von einer Kursteilnehmerin angefertigte Material. Durch die Erzählungen lernen die Kinder wichtige Bestandteile unseres Körpers kennen und werden für weitergehende Forschungen interessiert. Die Schönheit des Materials und die Handlung der Geschichte bilden dabei einen inspirierenden Rahmen.

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Stilleübungen und Gesang

Stille ist ein wichtiges Prinzip in der Montessori-Pädagogik. Die Stille-Übungen regen die Kinder zu einer hohen Konzentration an. Stilleübungen geben Gelegenheit zum Loslassen und zum Erfahren des Unterschiedes zwischen Angespanntheit und Entspannung.

Morgens ist es sehr still in der Lerngruppe der Igel, Eulen und Frösche. Das liegt daran, dass seit einigen Wochen ein neues Ritual Einzug gehalten hat. Um 8.00 Uhr treffen die Kinder sich im Sitzkreis, um sich bei verschiedenen Stilleübungen und Körperreisen zu besinnen. Das ist wichtig, um bewusst die morgendliche Hektik hinter sich zu lassen. Ziel der morgendlichen Sitzkreise ist, dass jeder Einzelne sich konzentriert, sich spürt und einmal mehr fragt: „Wie geht es mir heute?“ oder „Was brauche ich, um gut in den Tag zu starten?“

Am Dienstag lauschten die Kinder einer spannenden Geschichte, die durch das Vorführtheater in Bilder gebracht wurde. Die musikalische Untermalung durch Birgit Bockler und Gennadi Lyssykh machte die Erzählung lebendig. Die Kinder sangen begeistert mit und gestalteten aktiv die Geschichte. Die Lieder des Stückes werden  in den nächsten Wochen eingeübt.

Die Lerngruppe der Eulen – Unser Ausflug nach Berlin

„Lernen ist Erfahrung und sonst nichts :).“  Am 10.01., pünktlich 9:04 Uhr startete die Regionalbahn mit der gesamten Eulenklasse nebst Einzelfallhelferinnen und einem Vater einer Schülerin. Die Fahrt war schon ein Erlebnis und auch der altbekannte Klassiker funktionierte: sobald man im Zug sitzt, kommen die reich bestückten „Esspakete“ zum Einsatz. Gut genährt in freudiger Spannung stiegen wir in Spandau aus und machten uns auf dem Weg zur U – Bahn. Eine Kindergruppe der Eulen befasste sich im vergangenen Jahr ausgiebig mit der U – Bahn und seinen unterschiedlichen Stationen. Nun wollten wir sie in „echt“ kennen lernen. Es war spannend, wie einzigartig jeder Bahnhof war. Wir erfreuten uns an der farbenfrohen Gestaltung und konnten es kaum erwarten, die nächste Station zu inspizieren. Am „Mehringdamm“ stiegen wir aus und schlenderten zum Kinderrestaurant „Kreuzzwerge“. Dort wurden wir herzlich mit leckerem Bioessen (Nudeln mit Bolognese + einem großem Krug Apfelsaftschorle) empfangen. Danach ging´s zum ausgiebigen Toben, Klettern, Rutschen und Schaukeln auf den großen Spielplatz im Park am Gleisdreieck. Alle Kinder vergnügten sich auf ihre Weise. Als fast alle ausgepowert waren, zogen wir zu unserem letzten Höhepunkt – dem Friedrichstadtpalast. Dort angekommen staunten wir nicht schlecht über den großen Andrang von Kindern. Sollten die etwa alle da rein passen? Tatsächlich fand jedes Mädchen und jeder Junge seinen Platz – nun konnte die Kindershow „Spiel mit der Zeit“ beginnen: Es ging dabei um 3 Teenager, die etwas lustlos an ihrem Geschichtsprojekt arbeiteten und beim Computerspiel mit dem schlauen „Super-Dog“ ungewollt durch verschiedene Zeitepochen reisten. So lernten sie die Indianerwelt kennen, wurden in die Steinzeit katapultiert, kämpften mit einem Drachen im Mittelalter, erlebten einen Vulkanausbruch, sahen das alte Ägypten bis sie schließlich in der Zukunft landeten. Zum Schluss sehnten sie sich aber trotz der ganzen Abenteuer nach Hause, wo sie nun ihre Erlebnisse in ihre Geschichtshausaufgabe einbauen konnten. Sie lernten für sich, dass man sich trauen sollte, mal über den Tellerrand hinaus zu schauen, um neue Erfahrungen zu sammeln und um herauszufinden, was im Leben wichtig ist. Die Kinder in dieser Show überzeugten durch ihre überragenden gesanglichen, tänzerischen und akrobatischen Leistungen. Mit diesen reichhaltigen Eindrücken fuhren wir nun wieder gemeinsam zurück nach Hause.

 

In der Schule wurde das Erlebte noch einmal aufgegriffen und gemeinsam verarbeitet. So fertigte jedes Kind seine eigene U – Bahn – Station an. Das Endergebnis soll der BVG als Dankeschön zugesendet werden. Mal sehen, vielleicht treffen wir ja eine Gestaltungsidee in Berlin wieder…

 

Ding Dong Bells! – mit weihnachtlichem Zauber

Eine Aula, bis auf den letzten Platz ausgefüllt; Tische voller selbstgebackene Plätzchen, Kuchen und anderem Gebäck; aufgeregte Kinder mit Nikolausmütze, Kerzen und roten Schals; eine Bühne voller Requisiten, bereitstehende Instrumente; viele Kinder und Jugendliche in Wartestellung … Es war wieder einmal soweit: am letzten Schultag, kurz vor dem Weihnachtsfest verzauberten unsere Schülerinnen und Schüler ihre Eltern, Großeltern, Familien und Freunde mit einem abwechslungsreichem, oft besinnlichem, manchmal lustigem aber auch aufregendem Programm. Unser stufenübergreifender Chor wusste durch seine einstudierten Stücke mehrfach weihnachtliche Stimmung zu verbreiten. Kinder der 1. bis 3. Klassenstufen trugen Gedichte vor, mit großen und kleinen Wünschen, aber auch, um an die eigentliche Bedeutung von Weihnachten zu erinnern. Unsere Oberschülerband zeigten mit zwei Liedern, gesungen und instrumental begleitet, was sie im Musikunterricht gelernt hatten. Charlotte präsentierte mit ihrer Gruppe jazzdance, die 6. Klasse gab mit einem englischen Theaterstück einen Einblick, wie man sich in Great Britain Christmas vorstellen muss.

Am Ende des Jahres danken wir allen unseren Freunden für die gute Zusammenarbeit. Wir wünschen besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr 2018.

Klappe, die erste! – Kinderrechte werden filmreif

Nachdem sich unsere 5er und 6er im Rahmen des KiJuFi-Filmprojektes bereits vor drei Wochen mit dem Inhalt der Kinder- und Jugendrechten auseinandergesetzt haben, ging es nun darum, einen Kurzfilm zu einem zentralen Kinderrecht zu drehen. Die Schülerinnen und Schüler schrieben das Drehbuch  und verteilten die Rollen und die Aufgaben im Film.  Die Story geht so: zwei Schwestern fliehen vor der Gewalt in ihrem Heimatland nach Deutschland. Der Film setzt ein, als die beiden ihren ersten Schultag haben. Hier werden sie gemobbt von der „Oberzicke“ und ihren Anhängern. Und weil diese so einen Einfluss in ihrer Lerngruppe hat, macht die ganze Klasse mit, bis auf zwei Mädchen, die sich mit den geflüchteten Schwestern anfreunden und sie unterstützen…

Wie der Film ausgeht? Schaut es euch an! Er wird bald hier auf unserer Homepage zu sehen sein. Wir danken dem Medienpädagogen Max Schmeißer für Unterstützung bei der Umsetzung des Projekts.