IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

Die Einheit von Bewegung und Bildung:)

„This education of movement goes right to the roots of my system of education…It follows that if we learn first through practice, there is movement in all our lessons–but it is controlled movement because the children are always working towards the mastery of a set of movements. Therefore, they are behaving in the active way natural to children and learning at the same time.

This is the new education of movement, and in a child’s home life the same principles should apply. The child who has to sit still listening to a teacher is in the worst possible state of mind and body for learning. Likewise, the child whose life at home is strictly ordered according to the convenience of grown-ups without knowledge or consideration of the natural movement and active interest of childhood is in the worse possible state of mind and body, either for obedience or good manners.

The child who is handling specially designed materials at school, the child at home who is allowed to dress himself, help lay the table, in fact carry on the hundred and one activities that interest him and harm nobody, is in reality busily at work on his development–and the method of his learning is through movement.“

Maria Montessori, Maria Montessori Speaks to Parents (pgs. 32-34).

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Apfelexkursion nach Düsseldorf

In Düsseldorf gibt es einen Wittenberger Weg. Hier wollen verschiedene Projektpartner ein Begegnungscafe bauen. Um den Ort als Treffpunkt attraktiv zu gestalten, haben wir hier vor zwei Jahren mit dem Lehmbauer Peter Dörfel eine Lehmbank gebaut. Die Projektidee wird Realität. Die Fundamente und die Bodenplatte des Cafes wurden errichtet. Um den Baufortschritt zu feiern, wurde der Wittenberger Apfelmarkt, der seit 2010 stattfindet,  nach Düsseldorf in den Wittenberger Weg exportiert. Sechs Mädchen und Jungen aus der 8. Klasse nahmen mit Johanna und Peter aktiv am Markt teil und brachten Äpfel von einer Streuobstwiese, Prignitzer Apfelsaft und einen Apfelquiz mit. Wir buken mit den Schülern der Alfred-Herrenhausen Schule verschiedene Apfelkuchen und trafen Kinder der Montessorigesamtschule in Düsseldorf. Auf dem Markt trafen sich Bewohner des Viertels mit den Kindern aus den  genannten  Schulen. Wir sangen unseren Prignitzer Apfelsong und ließen uns den Apfelkuchen schmecken. Dazu setzten wir uns auf unsere Lehmbank. Großen Anklang fand die Apfelpresse von Hans Bürgel, der keine Frage zu den Apfelsorten unbeantwortet ließ. Wir wünschen den Projektpartner, dass ihr Traum von einem Begegnungscafe bald in Erfüllung geht.

Tag der offenen Tür am 9.11.2017

am Donnerstag, dem 9.11.2017,  öffnen wir die Türen unserer Montessorischule. Sie können die Räume unserer Einrichtung besichtigen und die Kinder bei der Arbeit beobachten. Peter Awe, der Schulleiter, steht Ihnen von  8.00 Uhr bis 16.30 Uhr für Gespräche zur Verfügung. Um 17.00Uhr bis 18.00Uhr zeigen wir Ihnen eine Präsentation zur Organisation unserer Oberschule. Wir laden alle Interessierten recht herzlich zu dieser Veranstaltung ein.

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Treffen mit der Urenkelin Maria Montessoris

Am 09.10.2017 konnten Interessierte einen besonders informativen Abend erleben. Im „Art Stalker“ in Berlin-Charlottenburg war Carolina Montessori, Urenkelin Maria Montessoris, zu Gast. Eingeladen wurde sie von Gritje Zerndt vom Montessori-Labor Berlin, an deren Montessori-Diplomkursen auch Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule teilnehmen.  In einem knapp zweistündigen Bildvortrag erfuhren wir neben bereits bekannten Fakten aus Maria Montessoris bewegtem Leben auch viele teils intime und private Details zur Persönlichkeit der berühmten Reformpädagogin. Da Carolina Montessori auch Verwalterin des Montessori-Familienarchivs ist und bereits in zwei Bänden private Briefwechsel und Tagebücher ihrer Urgroßmutter veröffentlicht hat, konnte sie den Vortrag mit teils unveröffentlichten Fotos und Dokumenten anreichern. So gelang es Frau Montessori, ihre berühmte Urgroßmutter facettenreich und auch aus ungewöhnlicher Perspektive zu beschreiben.

Als Frau, Ärztin, Pädagogin und Revolutionärin in einer von Männern dominierten Welt war Maria Montessori einerseits Zwängen unterworfen, die sie unter anderem dazu brachten, ihren unehelichen Sohn fortzugeben. Andererseits war die geniale Wissenschaftlerin eine leidenschaftliche Forscherin und eine überaus starke Persönlichkeit, die immer wieder mit Freunden und Anhängern brach, wenn es zu Meinungsverschiedenheiten kam.

Besonders illustrierend waren Frau Montessoris Ausführungen zur Beziehung ihrer Urgroßmutter zu Giuseppe Montesano. Carolina Montessori stellte richtig, dass Montesano durchaus ernsthaft um Maria Montessori bemüht gewesen sei, mehrfach um ihre Hand angehalten habe und den gemeinsamen Sohn Mario mit ihr zusammen aufziehen wollte. Da eine Heirat Maria Montessori gezwungen hätte, ihre Arbeit aufzugeben, lehnte sie stets ab. Als ihr Sohn Mario im Alter von 14 Jahren zu ihr zog, zeigte sie sich als eifersüchtige und bestimmende Person, die einen Bruch zwischen Vater und Sohn provozierte.

Mario, Carolina Montessoris Großvater, sollte dennoch zum engsten Vertrauten und Begleiter seiner Mutter werden. Er begleitete sie weltweit auf ihren Reisen, übersetzte für sie ins Englische und war in ihrer Nähe, als sie im Alter von 82 Jahren – inmitten der Planung ihrer nächsten Reise –  starb.

Insgesamt war Carolina Montessoris Vortrag eine Bereicherung für alle, die unabhängig von ihrer Pädagogik mehr über die Persönlichkeit und das familiäre Wirken Maria Montessoris erfahren wollten.

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John Murray – „Wir planen die Aufführung einer Oper.“

Unser Freund John aus Hull in England besuchte erneut unsere Schule. John hat die Noten für eine Oper im Kopf, die demnächst aufgeschrieben wird. Eine Geschichte zur Oper gibt es schon, nur das Ende fehlt noch. Die Mädchen und Jungen aus der 1. – 3. Klasse und der Flamingoklasse überlegten gemeinsam wie die Geschichte und damit die Oper enden könnten. In einem wunderschönen TeichTeich leben Kaulquappen.  Ein Mädchen spielt an dem Teich und beschützt die Lebewesen. Eines Tages kommen Bauarbeiter und wollen auf dem Gelände des Gewässers ein Hotel bauen. Wie kann das Mädchen verhindern, dass die Kaulquappen vernichtet werden…? In einem möglichen ERASMUS – Projekt wollen wir mit internationalen Partnern die Oper einstudieren und auf der Montessorischulfarm zur Aufführung bringen. Wir werden an der Realisierung von Johns Visionen arbeiten.

Musik macht Schule

Die Musikstudentin Veronika Guhl arbeitete im September mit 37 Schülerinnen und Schülern an einer Revue mit Liedern aus Walt Disney Filmen. Die Projektvorbereitung plante sie gemeinsam mit Birgit Bockler, die sie bei der Durchführung unterstützte. Innerhalb eines Monats lernten die Kinder viele Texte und probten den Gesang. Es waren viele glückliche Gesichter zu sehen, es ist schön ein Schulhaus voller Musik zu erleben. Veronika begleitete die Revue auf dem Klavier. Gemeinsam mit unseren Musiklehrer Gennadi Lyssykh unterstützen mehrere Schüler die Revue mit Schlagwerken und der Marimba. Der schauspielerische Rahmen wurde durch die Theatergruppe unter der Leitung von Chady Seubert geprobt. Der Auftritt der Kinder in der vollen Aula war ein großer Erfolg. Wir sind stolz auf die musikalische Qualität der Revue und den gesanglichen und schauspielerischen Leistungen unserer Schüler.

 

 

 

Erfolg beim AOK-Fußballtag für Vielfalt und Toleranz

Zwei Streetsoccer-Mannschaften unserer Montessori-Schule nahmen am AOK-Fußballtag für Vielfalt und Toleranz teil. Die Teams Monti 1 und Monti 2 spielten in einer Gruppe mit einer Auswahl aus Breese und dem Team „Spanien“ aus der Jahnschule. Monti 2 begann das Turnier mit einem tollen 3:1 Sieg gegen Breese, während Monti 1 „Spanien“ aus der Jahnschule mit 4:2 besiegte. Danach mussten die beiden Monti-Teams gegeneinander spielen, dieses Spiel entschied Monti 1 mit 7:0 für sich. Nach einem 5:2 im Abschlussspiel von „Spanien“ gegen Breese schob sich Team Spanien noch vor die zweite Mannschaft der Montis und am Ende siegte in der Altersklasse das Team Monti 1 und für das zweite Team unserer Schule blieb es bei einem tollen dritten Platz. Jungs, das habt ihr super gemacht!