IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt

LiebeEltern,

zum Abschluss des Kalenderjahres findet am Dienstag, dem 18.12.,  um 15.00Uhr unser traditionelles Weihnachtskonzert statt. Wir laden Sie herzlich dazu ein. Freuen Sie sich auf die musikalischen Beiträge der Kinder und Jugendlichen, auf unseren Chor, die Schulband, den 1. Song aus unserer Oper…. Anschließend findet ein durch Eltern organisierter Weihnachtsmarkt in den Speiseräumen der Grund- und Sekundarschule statt. Eine Weihnachtsbäckerei, Bastelstraßen, Bratwurst und Glühwein und vieles mehr stimmen uns auf die Feiertage ein. Der Weihnachtsmarkt ist kostenfrei. Spenden sind ausdrücklich erwünscht. Der Markt schließt gegen 18.00Uhr. Am Ende des Jahres danken wir Ihnen für die gute Zusammenarbeit. Wir wünschen besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr 2019.

Kollegium der Montessorischule Wittenberge

„Die Eulen fliegen sind ausgeflogen……..“

Wohin? Diese Frage war schnell beantwortet, die Reise ging nach Klein Lüben. Die Idee der Lernbegleiter, eine Schulwoche auf unserer Montessori- Farm zu verbringen, wurde von den Kindern der Eulengruppe mit eigenen Ideen ergänzt. Die Kinder wünschten sich, in Klein Lüben zu übernachten. Am Sonntag, dem 18.11. um 15 Uhr, reisten die Mädchen und Jungen  mit ihren Eltern an.  Eine gemütliche Kaffeetafel, zu der jede Familie etwas beisteuerte,  eröffnete den Start in unsere Schulwoche. Ca. 16 Uhr wurden alle Eltern verabschiedet und die Eulen bezogen ihr Nest. Im Anschluss wurde schon mit dem Bau einer Bude im Außengelände begonnen. Von Sonntag bis Freitag  war unsere Montessori- Farm unser zuhause und die Kinder gestalteten den Tagesablauf. Durch die in der Woche ausgeführten  Planungen, den Einkäufen und Zubereitungen der Mahlzeiten, den täglichen Sitzkreisen, kreativen  Angeboten und der reichlichen  Freizeit, ist die Gruppe zusammengewachsen. In den täglichen Unterrichtszeiten beschäftigten wir uns mit Kontinenten, Ländern, Meeren, Ozeanen und den gefährlichsten Schulwegen auf unserer Welt. Es war eine intensive Zeit des Zusammenseins  und in der darauffolgenden Schulwoche waren die positiven Auswirkungen in der Gruppe zu beobachten. Die kleinen Eulen wüschen sich eine Wiederholung,  Der nächste Besuch ist fest eingeplant:).

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Aktivitäten auf der Schulfarm

Die Projektarbeit ist ein wichtiger Bestandteil an unserer Schule und bildet mit der Montessori Pädagogik und der Inklusion die 3 Säulen und die Basis unserer pädagogischen Arbeit. In diesem Schuljahr fahren wir einmal in der Woche  nach Klein Lüben auf unsere Montessori Farm.  Die Kinder arbeiten hier in 3 Bereichen:  Hauswirtschaft, „Ab ins Beet“ und „Lernen“. Die Hauswirtschaftsgruppe übernimmt die Zubereitung des Frühstücks und Mittags. Am Dienstag kauft eine Kleingruppe die Lebensmittel ein. Die „Ab ins Beet“- Gruppe bewirtschaftet das Außengelände (z.B. Laub harken, Dekorationen im Garten, Pflege der Hochbeete). Die Montessorigruppe hat einen Lernraum und einen Snoozelraum geplant und die nötige Renovierung selbst durchgeführt. Die Räumlichkeiten erweitern die Möglichkeiten auf dem Farmgelände.

1. Erasmustreffen im November

Am Sonntag war es soweit. Josephine, Klara, Lilith, Nora, Peter und Sebastian brachen auf zum ersten Erasmus-Treffen im Rahmen unseres Opernprojektes zur „Tadpole Princess“. Unsere Zugfahrt führte uns über Berlin und Dresden am malerischen Elbsandsteingebirge vorbei nach Prag. Mnichovice,  mit der Regionalbahn ca. 40 min entfernt, erreichten wir gegen 17 Uhr.

Die Begrüßung durch unsere Gastgeber am Bahnhof war herzlich. Die Kinder gingen jeweils zu zweit mit ihren Gasteltern, deren Töchter und Söhne die Projekt-Partnerschule in Mnichovice besuchen. Auch Peter und Sebastian bezogen nicht Quartier in einem Hotel, sondern wohnten in dieser Woche bei Kollegen der Partnerschule oder in der Schule selbst.

Am Montag wurden alle Partner, Gastschüler/innen und Koordinatoren/innen, herzlich an der Grundschule „Montessori Mozaika“ in Mnichovice willkommen geheißen. Die gastgebenden Schülerinnen und Schülern zeigten ihren Gästen samt begleitenden Lehrern/innen die Schule, das Kinderhaus und das Außengelände. Bei der feierlichen Eröffnungsrunde stellten wir uns zunächst alle vor, anschließend wurde es mit dem gemeinsamen Singen des Liedes „Hello everybody, hello!“ schnell musikalisch. So soll es schließlich auch sein, bei einem Opern-Projekt! Unser Komponist John Murray, der musikalischer Leiter des Projektes, hat uns dabei am Klavier begleitet.

Nachmittags wurde vor allem gesungen. John Murray, der zu diesem Zeitpunkt bereits einige Tage mit den Lernenden der Mozaika-Schule gearbeitet hat, hatte gemeinsam mit den Kindern zwei Lieder komponiert und bereits eingeübt. Diese werden Teil der Oper sein. Die tschechischen Schülerinnen und Schüler zeigten uns, wie man sich zu den Songs passend bewegt. Schließlich ist eine Oper mehr als „nur“ Gesang, es galt also, die richtige Stimmung und das richtige Gefühl zu finden. Bis wir alle zufrieden waren, waren zahlreiche Proben erforderlich. Der Spaß verließ uns dank der Entertainerqualitäten John Murrays nie. Anschließend bekamen alle Gruppen einen anspruchsvollen Auftrag: Kreiert innerhalb der nächsten 12 Minuten eine Mini-Oper, mit kleiner Geschichte, Theatralik und Gesang! Das Ziel war es, den Lernenden zu zeigen, worauf es bei einer Oper ankommt und was sie beinhaltet.

Der Dienstag begann mit einem ausgedehnten Spaziergang der aller um und durch Mnichovice. An verschiedenen Punkten erklärten uns die tschechischen Kolleginnen die Fauna sowie verschiedene Sehenswürdigkeiten. Zurecht sollten wir alle den Ort und seine Umgebung besser kennenlernen, an dem wir in dieser Woche verweilen.

Unter uns Partnerschulen hatten wir vereinbart, bei den Projekteröffnungen an der eigenen Schule die Geschichte zur Kaulquappenprinzessin nur bis zu einem bestimmten Punkt vorzulesen. Der Auftrag an die Lernenden bestand folglich darin, mit Hilfe der eigenen Kreativität die Geschichte fortzusetzen, in der eigenen Muttersprache. Hier stellten wir uns gegenseitig in englischer Sprache die Zusammenfassungen zahlreicher Geschichten vor. Um uns einzustimmen, hat Sebastian noch einmal den Beginn der Geschichte vorgetragen, langsam genug, damit alle Kollegen/innen bei Bedarf das Gesagte übersetzen konnten.

Am Mittwoch fand unsere Exkursion nach Prag statt. Die tschechischen Kolleginnen hatten im Vorfeld ein abwechslungsreiches und jedermann ansprechendes Programm erdacht. Unsere Besichtigung startete im „Haus der Sinne“, ein Ort zum selbst ausprobieren, lernen, anfassen und betätigen rund um unsere fünf Sinne. Auf einen Stadtspaziergang, mit viel Zeit zum Bummeln und Kaufen, folgte eine begleitete Bootsfahrt rund um die Karlsbrücke mit reichlich Informationen zur Gegenwart und Vergangenheit der Stadt. Über die Karlsbrücke wanderten wir hoch zur Prager Burg, um nach einem gemeinsamen Abendessen das inzwischen im Dunkeln liegende Prag mit seinem Lichterglanz zu bestaunen.

Am Donnerstagmorgen wurde es dann wieder musikalisch. Wie bereits aufgezeigt, bestand im Rahmen der Vorbereitung an alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ein Auftrag darin, einen Komponisten aus ihrem Heimatland vorzustellen. Bunt und abwechslungsreich waren die Vorträge, mit PowerPoint-Präsentationen, Videos und Plakaten. Klara und Nora stellten Engelbert Humpedink mit seinem Hauptwerk, die Oper Hänsel und Gretel, vor. Bei dem Lied „Brüderlein, komm tanz´ mit mir“ wurden alle Kinder und Erwachsene auf die Bühne gebeten, um unter Anleitung dieses Lied zu tanzen und zu singen. Bereits vorher hatten Lilith und Josephine ihren europäischen Mitschülerinnen und Mitschülern den Komponisten Carl Heinrich Graun vorgestellt.

Ein weiterer Höhepunkt an diesem Tag war die Abstimmung über das Logo, das uns durch das gesamte Projekt begleiten soll. Vorbereitend dazu haben Lernende aus allen Partnerschulen dieses Erasmus-Projektes Logos kreiert und gezeichnet. Viel Zeit haben wir darauf verwendet, einen Abstimmungsmechanismus zu finden, mit dem die breite Mehrheit einverstanden ist. Anschließend wurde gewählt und ein Siegerlogo gleich im ersten Wahlgang gefunden. Die Künstler wurden natürlich hinreichend gewürdigt für ihr Produkt.

Zum Abschluss haben wir noch einmal mit viel Hingabe all die Lieder gesungen, die uns durch die Woche begleitet haben und zu einem festen Bestandteil der Projektarbeit geworden sind. Als Andenken an die schöne gemeinsame Zeit bekamen alle Schülerinnen und Schüler ein T-Shirt mit dem Namen der Schule geschenkt.

Am Freitag war schließlich der Moment des Abschieds gekommen, der auch unseren vier Schülerinnen trotz ihrer Vorfreude auf Zuhause nicht leicht fiel. Es bleibt ein tiefes Gefühl von Dankbarkeit, Stolz auf das Zurückliegende und Erreichte sowie die große Vorfreude auf das baldige Wiedersehen!

Einige Tage nach unserer Rückkehr haben die vier Erasmus-Reisenden von ihrer Mobilität nach Mnichovice (Tschechische Republik, siehe Beitrag weiter unten) berichtet. Dazu haben sich alle Projektteilnehmer/innen und interessierte Schülerinnen und Schüler in der Aula versammelt. Josephine, Klara, Lilith und Nora hatten eine PowerPoint-Präsentation vorbereitet, mit welcher sie durch Text und Bild ihre Erlebnisse, Aktivitäten und Arbeiten vorstellten. Wir haben zentrale Lieder aus der Projektwoche gespielt und angesungen. Abschließend haben wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Ausblick auf die weitere Projektarbeit geben.

Zu sehen sind alle Ereignisse, Ergebnisse und Entwicklungen an einer eigens dafür zur Verfügung gestellten Präsentationswand in der Aula.

 

 

 

Wolfsnacht

Am 12. Dezember besuchte uns der Schriftsteller und Vorsitzende der Grünen, Robert Habeck, zu einer Lesung. Die Mädchen und Jungen der 4. Bis 6. Klassen erlebten einen spannenden Vortrag über die Geschichte von Lea und Felix, die einen Wolf beschützen wollen. Das Buch für Teenager, vor 10 Jahren geschrieben, ist hoch aktuell da der Wolf nun auch in der Prignitz lebt und die Menschen polarisiert. Wer das Ende der Geschichte wissen möchte, sollte sich das Buch kaufen. In unserer Bibliothek wird es auf jeden Fall einen festen Platz bekommen. Anschließend diskutierten die Kinder mit Herrn Habeck über wilde Tiere in unserer Umgebung. Sie erzählten ihm von einer Wolfsexkursion nach Lenzen. Dabei haben sie reale Wolfsspuren gesehen. „Geschichten zeigen uns wie wir denken und wie wir unser Leben bestimmen.“ Dieser Satz von Robert Habeck bleibt als Fazit eines besonderen Erlebnisses.

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Ein Hühnerstall für die Schulgemeinschaft

Im Rahmen der Jugendschule führen wir in jedem Schulhalbjahr Projektwochen in der Jahrgangsstufe 7/8 durch.

Ziel ist es, mit den Jugendlichen Prozesse aus der realen Welt zu planen und umzusetzen. Wir realisieren damit gleichzeitig Bauvorhaben für die Schulgemeinschaft. Projektmittel werden über die Initiative Sekundarschule des Landes Brandenburg beantragt und verwendet. Die Verbindung von Theorie und Praxis für die Jugendlichen ist ein wesentliches Anliegen dieser Projektarbeit.

In diesem Schuljahr steht der Bau eines Hühnerstalls für eine artgerechte Hühnerhaltung auf der Agenda. Dazu haben die Jugendlichen recherchiert und erarbeitet, welche Kriterien dafür zu berücksichtigen sind. Als Fachmann stand ihnen auch in diesem Jahr wieder Dr. Peter Dörfel zur Seite. Im Theorieteil haben die Jugendlichen Materiallisten erstellt, Kosten kalkuliert. Sie übten sich im Technischen Zeichnen und beschäftigten sich in Hinblick auf ihre Berufswegplanung, mit ihren Stärken, Schwächen und Berufswünschen. Als Ergebnis ihrer Arbeit am Thema „Hühnerstall“ bauten sie in Kleingruppen Modelle und präsentierten diese am Ende der Projektwoche im Klassenverband und dem Schulleiter. Wir freuen uns auf den Bau des Hühnerstalls im Frühjahr.

Hühnerstall

Children have a voice – Auftakt zum Erasmusprojekt „Opera connect Europe“