IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge
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Weizen und Kartoffeln

„Life in the open air, in the sun, a diet rich in vitamins furnished by the nearby fields are the auxiliaries so precious to the body of the adolescent; while the calm environment, the silence, the marvels of nature satisfy the mind and are conducive to its functions of reflection and meditation.“

Maria Montessori

Der Weizen ist gesät und die Kartoffeln gelegt. Wir nutzten das wunderschöne Wetter und eröffneten nach dem langen Winter die Saison im Garten der Begegnung. Wir werden das Wachsen der Pflanzen beobachten und sind gespannt ob wir im August ernten, dreschen, mahlen und Brotbacken werden.

 

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Endlich Frühling!

Ein Spaziergang im Wald unmittelbar neben unserer Schulfarm bietet erstaunliche Einblicke in die Natur der Prignitz. An den Baumstubben trinken sich die Schmetterlinge am Birkenwasser satt. Cicindela campestris, der Feldsandlaufkäfer, jagt auf den Waldwegen. Der Mistkäfer genießt die Sonnenstrahlen, der Fuchs hat den Bau für die Welpen präpariert. Die ersten Buschwindröschen blühen. Die Prignitz ist wunderschön:)!

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Einladung

Liebe Eltern, liebe Schüler, liebe Lehrer!

Gerne möchte ich den Film „schools of trust“ mit Euch teilen. Er ist eine Dokumentation über freie, demokratische Schulen weltweit und regt zum Nachdenken und Philosophieren an.

Dazu lade ich Euch ganz herzlich ein am Sa, dem 21.4. um 19.00 Uhr in die Montessori-Schule Wittenberge.

Ich freue mich auf einen inspirierenden Abend mit Euch!

Liebe Grüße***

Laura Papaux

1. Elternseminar zum Thema Verantwortung

„Der verantwortungsvolle Gebrauch der Freiheit ist eine Folge der kindlichen Entwicklung, sie muss sich also erst nach und nach entwickeln und sinnvoll gelernt werden.“ (Montessori 1972, „Das kreative Kind“, S.238)

Wie aus dem oben stehenden Zitat Maria Montessoris – das nur eines von vielen ist, die sich mit der Bedeutung der (Eigen-)Verantwortung, (Selbst-)Disziplin und Freiheit des Kindes auseinandersetzen – ersichtlich wird, ist der Begriff der „Verantwortung“ ein zentraler für die Montessori-Pädagogik, die ein Grundpfeiler unserer Schule ist. Zugleich ist „Verantwortung“ ein komplexer und nicht zuletzt individuell auslegbarer Begriff. Um den Spagat zwischen individueller Auslegung und pädagogischer Verwendung des Verantwortungsbegriffs zu meistern und dadurch unser pädagogisches Handeln auf der einen und das Lernen auf der anderen Seite auf einen soliden Grund zu stellen, haben wir – die Pädagogen, Schüler und Eltern dieser Schule – in den vergangenen zwei Jahren in verschiedenen Gremien und Settings über diesen vielschichtigen Begriff diskutiert. Die Ergebnisse der Verantwortungsgespräche wurden auf der Schulkonferenz, am 21. März, präsentiert. Die Arbeit der letzten zwei Jahre gipfelt nun in dem bereits allen angekündigten Elternseminar, in dem  wir alle Eltern über  die Ergebnisse informieren  und über praktische Handlungsweisungen zur Implementierung verantwortungsbewussten Handeln in unseren Schulalltag diskutieren. Da die Ergebnisse für alle am Schulleben Beteiligten relevant sind, ist eine Teilnahme aller Eltern an diesem Elternseminar verbindlich (laut Beschluss der Schulkonferenz vom 21.03.2018). Um allen Eltern die Teilnahme zu ermöglichen, werden zwei Termine angeboten: Der erste Termin ist der 08.05.2018 von 18.00 bis ca. 20.30 Uhr, der zweite am 13.06.2018 von 18.00 bis ca.20.30 Uhr. Wir freuen uns auf einen regen Austausch und spannende Diskussionen.

Mit herzlichen Grüßen das pädagogische Team, die Eltern- und Schülervertreter

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Einen Ort erfinden

2015 entstand durch Louis die Idee zum Garten der Begegnung. Dieser liegt offen in einer großen Brache zwischen unserer, der Elblandschule und Wohnblöcken. 2017 bauten die Kinder der Sekundarstufe, dem Erdkinderplan folgend, hier Kartoffeln an. 2018 werden wir Weizen säen. Zusammen mit Studenten der TU Wien und dem Zentrum für Peripherie wollen wir die Fläche der ehemaligen Brache  räumlich so gliedern, dass Zentren und Flächen entstehen, die auch langfristig als Zentrum zum Erfinden,  als Open Air-Küche und Treffpunkt dienen können. Zum Brandenburg Tag wollen wir gemeinsam mit den  Kleingärtnerinnen der nahe gelegenen Gärten und weiteren Anliegerinnen im Begegnungsgarten  ein Festessen organisieren. Die Bilder zeigen die Suche nach möglichen Gestaltungsorten.

Das Thema Verantwortung an unserer Montessorischule

In diesem Jahr bieten  wir an unserer Schule ein Verantwortungsseminar für alle Eltern und Lehrer an. In der Einladung zum 17. europäischen Montessorikongress in Berlin 2017 stand: In einer Welt, in der Angst und Schuldzuweisungen oft Fortschritte verhindern, in der wir die Ressourcen unserer Erde zu lange verschwendet haben, brauchen wir eine heranwachsende Generation, die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Menschen, die weiterdenken und ihr Handeln in einem größeren Zusammenhang sehen.  Unsere Kinder brauchen Selbstvertrauen, Eigeninitiative und Kreativität. Damit können sie sich in dieser Welt orientieren und zufrieden leben.

Seit über einem Jahr diskutieren Schüler, Eltern und Lehrer unserer Schule dieses spannende Thema. Die Schüler der Klasse 7/8 erarbeiteten heute Verantwortlichkeiten die sie für sich selbst, für ihre Eltern und die Pädagogen sehen. Sie verglichen ihre Arbeit mit der ihrer Eltern und fanden Gemeinsamkeiten. Diese Werte können wir in   unserer Zusammenarbeit nutzen, um Selbstvertrauen, Eigeninitiative und Kreativität zu fördern. Die Ergebnisse der  Gremienarbeit  werden in das Elternseminar einfließen.

 

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Opera connect Europe – The tadpole princess

Opera is a synthesis of arts that combines music, singing, theatre, fine arts and sometimes dance. The expressiveness and beauty of the art form opera is a result of the combination of these elements that work together in turning the viewing of an opera into a unique experience that stimulates the senses of the audience and allows human emotions and stories to unfold.

The limited natural rescources, the climate change and the currently rising populism are threathening our continent Europe. The actual getting to know of people plays a central role in working against theses processes and is a requirement for a united Europe. Networks between teachers as well as friendships between many children and adults in Europe were created through Comenius and ERASMUS school partnerships. The collaboration with the english musician and former head teacher John C. Murray began in 2010. The idea to write a children’s opera stems from a true story. A girl spent a summer of her childhood at a pond filled with tadpoles. One morning construction machinery arrived to drain the pond and build a shopping center in its place. The girl tried to save the tadpoles. She did not manage to. The tadpoles died and the center was build.

This is where the project starts. We want to discuss this story with the children, find solutions and perform an opera about it. We think that presenting the protection of our beaten planet, and the mutual necessary sustainable actions of Europe’s coming generations in theatrical scenes in an opera will work very well. We want to use music consciously because every human has experienced the encouraging power of sounds and melodies.

Die CPB Ciudad de Coumbia aus Madrid, Zakladni skola a Materska skola Mozaika aus Prag, die 16th international primary school of Chania Crete, die Ecola Saint Joseph aus Qimper und unsere Schule planen eine große Herausforderung, die wir in einem ERASMUS + Projekt umsetzen wollen. Zu einem Vorbereitungstreffen besuchten Pädagogen und der Komponist der Oper, John Murray, unsere Schulfarm in Klein Lüben.

Die Oper ist ein Gesamtkunstwerk, das Musik, Gesang, Theater, bildende Kunst, und manchmal Tanz, verbindet. Die Ausdruckskraft und Schönheit der Kunstform Oper entsteht durch die Kombination all dieser verschiedenen Komponenten. Dieses komplexe Zusammenspiel macht eine Opernvorstellung zu einem einzigartigen Erlebnis, das die Sinne des Publikums stimuliert und menschlichen Leidenschaften und Schicksalen Raum gibt.

Die begrenzten natürlichen Ressorcen, der Klimawandel und der momentan erstarkende Populismus bedrohen auch unseren Kontinent Europa Die reale Begegnung von Menschen sind eine zentrale Bedingung, um diesen Prozessen entgegenzuwirken und eine Voraussetzung für ein vereinigtes Europa. Durch Begegnungen in Comenius und ERASMUS Schulpartnerschaften entstanden Netzwerke zusammenarbeitender Pädagogen, sowie Freundschaften vieler Kinder und Erwachsener in Europa. 2010 begann die Zusamenarbeit mit dem englischen Musiker und ehemaligen Schulleiter John C. Murray aus England. Die Idee, eine Kinderoper zu schreiben entstand aus einer wahren Erzählung Ein Mädchen verbrachte einen Sommer in ihrer Kindheit an einem Teich voller Kaulquappen. Eines Morgens rückten Baumaschinen an um den Teich trockenzulegen, damit ein Shoppingcenter eröffnet werden kann. Das Mädchen versuchte die Kaulquappen zu retten. Dies gelang nicht, die Larven starben und das Center wurde errichtet.

Hier setzt das Projekt an. Wir wollen mit den Kindern diese Geschichte offen diskutieren, Lösungsmöglichkeiten finden und szenisch in genannter Oper aufführen. Der Schutz unseres geschundenen Planeten, das gemeinsame notwendige nachhaltige Handeln kommender Generationen in Europa, szenisch umgesetzt in einer Oper erscheint uns dafür als großartige Idee Dabei nutzen wir bewußt die Musik, weil alle Menschen die motivierende Kraft der Klänge und Melodien aus ihrem Erfahrungsbereich kennen.