IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

Die Aufgaben des/der Montessori PädagogIn

Die Aufgaben des/der Montessori PädagogIn

In einer Konferenz diskutierten wir die Aufgaben, die Erwartungen, die Haltung und die Vorbildfunktion unserer Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter. Wir sind authentisch, geduldig, verlässlich, achtsam, demütig, kreativ und flexibel. Unser Augenmerk gilt dem Kind, wir planen die vorbereitete Umgebung, begleiten die Materialarbeit und setzen Grenzen. Um die Kinder optimal begleiten zu können, üben wir in der nächsten Zeit das Beobachten sowie die Dokumentation und Reflexion der Beobachtungsphänomene. 

Die Entwicklung der Motorik

Schon vor der Geburt entwickeln sich bei unseren Kindern gleichzeitig das Gehirn und die Motorik in gegenseitiger Abhängigkeit. Wer sich nicht genügend bewegt und belastet, kann sich schlecht konzentrieren und lernen. Im September fanden die 27. Offenen Kreis-Kinder- und Jugendspiele im Schwimmen in der Wittenberger Schwimmhalle statt. Es gingen Prignitzer Kinder und Jugendliche aus 14 Schulen und der TSV Schwerin mit seinem Schwimmteam an den Start. Jin Erwin Hanchen, Lucas Gerloff, Anna Lena Rewald und Helene Schade nahmen an den Wettkämpfen sehr erfolgreich teil. Insgesamt gewannen sie 9 Gold- und 2 Silbermedaillien. Wir wünschen euch weiter viel Erfolg in dieser wunderbaren Sportart.

Coronaupdate

Ab Montag (2. November) tritt eine neue Corona-Verordnung in Kraft. Das hat die Landesregierung heute beschlossen. Befristet bis zum 30. November gelten dann auch im Land Brandenburg schärfere Maßnahmen, um die rasante Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und die Infektionsdynamik zügig zu unterbrechen. Zugleich sollen dadurch unter anderem Schulen und Kitas geöffnet bleiben und eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindert werden. Bitte lesen Sie die nachfolgende Pressemitteilung. Bleiben Sie gesund!

We protect our nature :)

Whoever wants to protect our nature must get to know it! In the „Lenzener Wische“ the dike was slit to give the Elbe more space. A floodplain forest is to be created here. The biosphere reserve administration „Untere Elbtalaue“ organised the planting of 30 flat elm trees to extend the alluvial forest. Girls and boys from our school were enthusiastic about the project. We saw sea eagles and wild horses, egrets and grey geese. It was a wonderful day.

Fortbildung für Eltern

Aufwachsen mit digitalen Medien – Tipps für den Umgang in der Familie

Wie lange, wie oft und was? Medienerziehung ist nicht erst seit der Corona-Pandemie ein großes Thema in der Familie, hat jedoch weiter an Aktualität gewonnen. Lernvideos auf Videoplattformen sind das Eine, der ständige Austausch mit Freunden beim Fortnite spielen ist das Andere.

Erfahrungsgemäß geht es in Familien oft um die Abschätzung zwischen den Bedürfnissen der Kinder je nach Alter in einer Familie. So werden Fragen wie „Ist mein Kind eigentlich schon süchtig“ genauso behandelt wie „Mit welchen Apps beschäftigen sich Kinder und Jugendliche am liebsten und worauf sollte man dabei achten?“

Sowohl Jugendschutz und Datenschutz als auch die sogenannten Kontaktrisiken wie Cybermobbing oder Anmache im Netz werden angesprochen.

Veranstalter: Die Eltern-Medien-Beratung der Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg gibt kostenlos Rat, Hilfe und Unterstützung.

Wann: Die Online-Veranstaltungen beginnen am 30. Oktober, jeweils eine Stunde.

Equipment: Für die Teilnahme genügt ein PC oder Handy, empfohlen wird ein Kopfhörer mit Mikrofon.

Zielgruppe: Es stehen vielfältige Themen zur Auswahl, die sich an Eltern von Kita-Kindern und an Familien mit älteren Kindern und Jugendlichen. Die Eltern erhalten Informationen, können Fragen stellen und ihre Erfahrungen austauschen. 

Anmeldung: Ist erforderlich über die Website www.eltern-medien-beratung.de

Das Angebot ist gefördert von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

Ausflug zu den Körperwelten

Das Interesse des Kindes hängt (…) von der Möglichkeit ab, eigene Entdeckungen zu machen. Maria Montessori

Die Mädchen und Jungen der 6. Jahrgangsstufe der Gecko- und Flamingoklassen fuhren zur Einführung des Themas „Mensch“ in die Ausstellung „Körperwelten“ nach Berlin. Die Ausstellung hat uns sehr beeindruckt. Die Betrachtung der Exponate war sehr interessant für uns. Besonders spannend fanden wir die Babys und den menschlichen Körper von innen. Die Ausstellung wird uns bei unserer Arbeit, den menschlichen Körper zu verstehen, unterstützen. Zum Abschluss unserer Exkursion knipsten wir Erinnerungs- und Freundschaftsbilder am Neptunbrunnen. Wir fanden den Ausflug echt schön.

Leonie Zenker

Schmetterlinge – Vanessa cardui

Wir Kinder der Igel Klasse haben uns in einem Projekt mit den Schmetterlingen beschäftigt. Wir haben auf Englisch über die Raupe Nimmersatt gesprochen – the very hungry caterpiller. Wir haben 5 Distelfalter-Raupen  bekommen. Innerhalb von 3 Wochen  haben sie sich verpuppt und zu Schmetterlingen entwickelt. Wir konnten beobachten, wie sie ihr Blut in die Flügel gepumpt haben und Honig gefressen haben. Eine Woche nach dem sie geschlüpft sind haben wir sie in die Freiheit gelassen.

Von Julian und Lotta

Marktgeschehen

Wir arbeiten in unserer Sekundarstufe mit dem von Maria Montessori beschriebenen „Erdkindeplan“. Die Jugendlichen verbinden hierbei die Theorie mit der Praxis. Das Gehirn und die Motorik der Hand werden gleichzeitig gefordert. Ein Moment aus dem Erdkinderplan zeigt auf, dass die Kinder in einem Laden oder auf dem Markt ökonomische Erfahrungen sammeln. 

Montessori schreibt im „Erdkinderplan“: „Ein Erwachsener muss die Verantwortung hierüber übernehmen; aber die Kinder bringen, wenn sie abwechselnd dabei mitarbeiten, eine Note ihrer jugendlichen Fröhlichkeit mit hinein, ebenso wie die erste Reife ihrer Arbeit und ihrer Erfindungsgabe.“

Auf dem Apfelmarkt in Wittenberge zeigten die Jugendlichen, dass sie nach Ernte und Verarbeitung in der Lage sind, die Produkte zu vermarkten. Dabei sammeln sie Erfahrung in der Kontaktaufnahme zu Erwachsenen und stärken ihr Selbstwertgefühl. Wir bedanken uns bei Herrn Andreas Madaus, der unseren Marktstand unterstützte.  

Mit dem Fahrrad auf Exkursion

“Hilf mir, es selbst zu tun“  (Maria Montessori) 

Dieser seit hundert Jahren durch Maria Montessori geprägte Kernsatz ist die Grundlage unserer Arbeit mit den Kindern. Hintergrund dabei: Kinder müssen eigene und echte Erfahrungen machen und Selbstwirksamkeit, sowie Autonomie erleben.

Wenn wir Kinder auf ihr zukünftiges Leben vorbereiten wollen, ist es wichtig, ihnen diese eigenen Erfahrungen nicht zu vereiteln. Maria Montessoris Prinzip ist also ein Prinzip, das die Kinder auf ihre Unabhängigkeit als Erwachsene vorbereitet: „Wer bedient wird, statt dass man ihm hilft, nimmt ingewissem Sinne an seiner Unabhängigkeit Schaden.“  (Montessori, Maria: Gesammelte Werke 1. Die Entdeckung des Kindes. Herausgegeben und bearbeitet von Harald Ludwig. Freiburg 2010. S.70)

In diesem Sinne verbrachten die Igel-Kinder einen Tag und eine Nacht im Biosphärenreservat und meisterten alle Herausforderungen, die damit verbunden waren. Eine große Herausforderung war bereits der Weg entlang der Elbe. Denn es ist gar nicht so einfach in einer Gruppe mit 14 Kindern, beladen mit allem, was man für die Tage benötigt, Fahrrad zu fahren. Das erfordert sehr viel Rücksicht und Vorsicht von jedem einzelnen. Aber auch vor Ort gab es verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Das Bettenlager musste auf- und abgebaut werden, das Essen zubereitet  und das Geschirr gespült werden. Und wenn zum Abend dann das Heimweh kommt, wächst so manches Kind über sich hinaus. 

Wir hatten eine schöne Zeit und haben viel voneinander und miteinander gelernt. Und alle sind sich einig: Das wollen wir bald noch einmal machen. 

Bau einer mobilen Bühne

Die Jugendlichen an unserer Schule wünschen sich eine Bühne, mit der Konzerte an verschiedenen Orten möglich sind. Mit Geldern aus der Initiative INISEK und der Unterstützung von Dr. Peter Dörfel und Martin Schmidt wurde das Projekt umgesetzt.

Die Bühne kann in 60 Minuten auf- und abgebaut werden, ist höhenverstellbar und hat eine Größe von 3×4 m. Sie steht nun in der Aula Haus II und wird auf ihre Stabilität getestet. Wir freuen uns auf die Nutzung,, auch zu unserer Opernaufführung im Juni 2021.