IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

Die Lerngruppe der Eulen – Unser Ausflug nach Berlin

„Lernen ist Erfahrung und sonst nichts :).“  Am 10.01., pünktlich 9:04 Uhr startete die Regionalbahn mit der gesamten Eulenklasse nebst Einzelfallhelferinnen und einem Vater einer Schülerin. Die Fahrt war schon ein Erlebnis und auch der altbekannte Klassiker funktionierte: sobald man im Zug sitzt, kommen die reich bestückten „Esspakete“ zum Einsatz. Gut genährt in freudiger Spannung stiegen wir in Spandau aus und machten uns auf dem Weg zur U – Bahn. Eine Kindergruppe der Eulen befasste sich im vergangenen Jahr ausgiebig mit der U – Bahn und seinen unterschiedlichen Stationen. Nun wollten wir sie in „echt“ kennen lernen. Es war spannend, wie einzigartig jeder Bahnhof war. Wir erfreuten uns an der farbenfrohen Gestaltung und konnten es kaum erwarten, die nächste Station zu inspizieren. Am „Mehringdamm“ stiegen wir aus und schlenderten zum Kinderrestaurant „Kreuzzwerge“. Dort wurden wir herzlich mit leckerem Bioessen (Nudeln mit Bolognese + einem großem Krug Apfelsaftschorle) empfangen. Danach ging´s zum ausgiebigen Toben, Klettern, Rutschen und Schaukeln auf den großen Spielplatz im Park am Gleisdreieck. Alle Kinder vergnügten sich auf ihre Weise. Als fast alle ausgepowert waren, zogen wir zu unserem letzten Höhepunkt – dem Friedrichstadtpalast. Dort angekommen staunten wir nicht schlecht über den großen Andrang von Kindern. Sollten die etwa alle da rein passen? Tatsächlich fand jedes Mädchen und jeder Junge seinen Platz – nun konnte die Kindershow „Spiel mit der Zeit“ beginnen: Es ging dabei um 3 Teenager, die etwas lustlos an ihrem Geschichtsprojekt arbeiteten und beim Computerspiel mit dem schlauen „Super-Dog“ ungewollt durch verschiedene Zeitepochen reisten. So lernten sie die Indianerwelt kennen, wurden in die Steinzeit katapultiert, kämpften mit einem Drachen im Mittelalter, erlebten einen Vulkanausbruch, sahen das alte Ägypten bis sie schließlich in der Zukunft landeten. Zum Schluss sehnten sie sich aber trotz der ganzen Abenteuer nach Hause, wo sie nun ihre Erlebnisse in ihre Geschichtshausaufgabe einbauen konnten. Sie lernten für sich, dass man sich trauen sollte, mal über den Tellerrand hinaus zu schauen, um neue Erfahrungen zu sammeln und um herauszufinden, was im Leben wichtig ist. Die Kinder in dieser Show überzeugten durch ihre überragenden gesanglichen, tänzerischen und akrobatischen Leistungen. Mit diesen reichhaltigen Eindrücken fuhren wir nun wieder gemeinsam zurück nach Hause.

 

In der Schule wurde das Erlebte noch einmal aufgegriffen und gemeinsam verarbeitet. So fertigte jedes Kind seine eigene U – Bahn – Station an. Das Endergebnis soll der BVG als Dankeschön zugesendet werden. Mal sehen, vielleicht treffen wir ja eine Gestaltungsidee in Berlin wieder…

 

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Ding Dong Bells! – mit weihnachtlichem Zauber

Eine Aula, bis auf den letzten Platz ausgefüllt; Tische voller selbstgebackene Plätzchen, Kuchen und anderem Gebäck; aufgeregte Kinder mit Nikolausmütze, Kerzen und roten Schals; eine Bühne voller Requisiten, bereitstehende Instrumente; viele Kinder und Jugendliche in Wartestellung … Es war wieder einmal soweit: am letzten Schultag, kurz vor dem Weihnachtsfest verzauberten unsere Schülerinnen und Schüler ihre Eltern, Großeltern, Familien und Freunde mit einem abwechslungsreichem, oft besinnlichem, manchmal lustigem aber auch aufregendem Programm. Unser stufenübergreifender Chor wusste durch seine einstudierten Stücke mehrfach weihnachtliche Stimmung zu verbreiten. Kinder der 1. bis 3. Klassenstufen trugen Gedichte vor, mit großen und kleinen Wünschen, aber auch, um an die eigentliche Bedeutung von Weihnachten zu erinnern. Unsere Oberschülerband zeigten mit zwei Liedern, gesungen und instrumental begleitet, was sie im Musikunterricht gelernt hatten. Charlotte präsentierte mit ihrer Gruppe jazzdance, die 6. Klasse gab mit einem englischen Theaterstück einen Einblick, wie man sich in Great Britain Christmas vorstellen muss.

Am Ende des Jahres danken wir allen unseren Freunden für die gute Zusammenarbeit. Wir wünschen besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr 2018.

Klappe, die erste! – Kinderrechte werden filmreif

Nachdem sich unsere 5er und 6er im Rahmen des KiJuFi-Filmprojektes bereits vor drei Wochen mit dem Inhalt der Kinder- und Jugendrechten auseinandergesetzt haben, ging es nun darum, einen Kurzfilm zu einem zentralen Kinderrecht zu drehen. Die Schülerinnen und Schüler schrieben das Drehbuch  und verteilten die Rollen und die Aufgaben im Film.  Die Story geht so: zwei Schwestern fliehen vor der Gewalt in ihrem Heimatland nach Deutschland. Der Film setzt ein, als die beiden ihren ersten Schultag haben. Hier werden sie gemobbt von der „Oberzicke“ und ihren Anhängern. Und weil diese so einen Einfluss in ihrer Lerngruppe hat, macht die ganze Klasse mit, bis auf zwei Mädchen, die sich mit den geflüchteten Schwestern anfreunden und sie unterstützen…

Wie der Film ausgeht? Schaut es euch an! Er wird bald hier auf unserer Homepage zu sehen sein. Wir danken dem Medienpädagogen Max Schmeißer für Unterstützung bei der Umsetzung des Projekts.

Planungen zum Getreideanbau

Gerald Hoffmann Mittermeier besuchte den Naturwissenschaftskurs der Sekundarstufe. Er brachte Möhren, Grünkohl, Pastinaken, Rotkohl und Yacon mit, die er in seinem großen Garten in Düpow geerntet hat. Gerald arbeitet ausschließlich ökologisch und nach dem Prinzip der Permakultur. Die Idee Obst und Gemüse aus China oder Südamerika mit dem Schiff zu uns in die Supermärkte zu bringen erscheint unsinnig. Gerald befürchtet, dass das Wissen um das „Gärtnern“ verloren geht. Hier wollen wir ansetzen. Wir schauten uns unseren Garten an und besprachen anstehende Tätigkeiten. Wir wollen den Boden 10 cm tief lockern, um ihn auf die kommende Saison vorzubereiten. Beim Anbau verzichten wir vollkommen auf Herbizide und Pestizide, da sich diese Gifte über die Nahrungsmittel in unseren Körper ansammeln. Gerald besorgt uns einen Sack ökologisch produzierten Weizen, den wir im Frühjahr aussäen werden. Eine Kooperation der Gärtner in Düpow und Wittenberge ist verabredet.

 

Oh, es riecht gut, oh, es riecht fein…

In den vergangen 3 Wochen konnten sich die Kinder der Igel-, Frösche- und Eulenklasse beim Plätzchenbacken das Warten auf die Weihnachtszeit versüßen. Wir probierten mehrere Rezepte aus und hatten viel Spaß beim Verzieren. Dabei sangen wir unser geliebtes „In der Weihnachtsbäckerei“- Lied. Der verführerische Plätzchenduft, der durch´s ganze Schulhaus schwebte, lockte so manche Naschkatze an…

Nächste Woche werden wir sie dann endlich gemeinsam in einer herrlich-gemütlichen Atmosphäre bei Kerzenschein und Kakao verputzen.

Na dann „Fröhliche Weihnachten“!

Handballweltmeisterschaft der Frauen in Magdeburg

Zu einer spannenden Exkursion in die Welt des Sports fuhren Schülerinnen und Schüler der 4. bis 8. Klasse nach Magdeburg. In der Getec Arena sahen wir die Platzierungsspiele Tunesien gegen Argentinien und China gegen Paraguay. Wir hatten einen guten Blick auf das Spielfeld. Im ersten spannenden Spiel besiegte Argentinien Tunesien mit mehr als 10 Toren Vorsprung. Die Argentinierinnen waren in allen Belangen überlegen. Nach einer Pause begann das 2. Spiel China gegen Paraguay. Als erstes marschierten die Teams ein. Jede Spielerin wurde vorgestellt und wir erhoben uns als die Nationalhymnen gespielt wurden. Die Spielführerinnen tauschten Wimpel der Handballverbände ihres Landes aus und die Akteure klatschten sich ab. Paraguay ging schnell in Führung, in der zweiten Halbzeit holten die Chinesinnen auf. Zum Schluss gewannen die Südamerikanerinnen. Nach dem Match holten wir uns Autogramme und Selfies von der besten Spielerin aus Panama. Wir freuen uns darauf, bald im Sportunterricht Handball zu spielen.

Hendrik und Marces

Tiere unserer Welt

Warum ist der Polarwolf eigentlich weiß? Woher kommt der Name des Meerschweinchens? Und kann ein Nashorn wirklich bis zu 4 Tonnen schwer werden? All diese Fragen wurden am Mittwoch, den 06.12.17, in einer Präsentation zum Thema „Tiere und ihre Anpassungen an ihren Lebensraum“ beantwortet. Nachdem sich die Schüler über mehrere Wochen in Gruppen mit verschiedenen Tieren unserer sieben Kontinente beschäftigt hatten, konnten sie nun ihr Epertenwissen an ihre Mitschüler weitergeben. Auf unterschiedlichen Wegen stellten sie ihre Ergebnisse vor. In Form von Steckbriefen, kleinen Informationsheften, selbstgebundenen Büchern und plastischen Nachbildungen der verschiedenen Kontinente haben die Kinder ein nachhaltiges Anschauungs- und Wissensmaterial geschaffen, welches nun allen Schülern in der Aula zur Verfügung steht.