IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

Archäologie hautnah – Die 4. Klassenstufe besucht das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg

Was unterscheidet die Stein- von der Bronzezeit? Lassen sich Spuren aus dieser Zeit in unserer Umgebung erkennen? Wie war es hierzulande vor vielen tausend Jahren? Im Rahmen der Gewi-Reihe zum Kommen des Menschen besuchten unsere Vierer das Stadt- und Regionalmuseum in Perleberg. Hier konnten Sie, professionell geführt durch die Museumsleitung, die Kunstfertigkeit und das handwerkliche Geschick der Menschen aus Stein-, Bronze und Eisenzeit der Menschen jener Zeit kennenlernen und miteinander vergleichen. Die großen Glasfenster im Fußboden luden dazu ein, einen Einblick in die Arbeit eines Archäologen zu bekommen. Schließlich kam auch die Stadtgeschichte Perlebergs nicht zu kurz. Die Schülerinnen und Schüler waren vor allem von der großen 100jährigen Ladentheke sowie dem alten und gut erhaltenem Wohnzimmer begeistert. Wir danken dem Museum herzlich für die gastfreundliche und informative Betreuung während unseres Aufenthalts!

Mit Büchern durch die Nacht

Wenn sich an einem Freitagabend Kinder und Jugendliche aus der Gecko- und Flamingogruppe voller Vorfreude mit Schlafutensilien und vor allem Büchern in ihrer Schule einfinden, dann kann dies nur eines bedeuten: Lesenacht! Dieses Jahr lagen Planung und Durchführung völlig in der Hand von Klara, Melissa und Nele. Sie legten das Thema und die kulinarische Linie für den Abend fest, schrieben die Elternbriefe, verteilten Aufgaben und moderierten durch den Abend. Es wurde gebacken, geschnippelt, gut gegessen, tatsächlich auch aufgewaschen, gequizzt und natürlich gemeinsam in gemütlicher Atmosphäre gelesen. Kurz vor Mitternacht ging es zum individuellen Schmökern in die Federn und es dauerte tatsächlich nicht lange, ehe die letzten Äuglein zufielen. Ein gemeinsames Frühstück am nächsten Morgen rundete diese wunderbare Lesenacht ab.

Ein Traum von Wittenberge

Für den beginnenden Sommer haben wir uns im Hort einige schöne Ideen als Nachmittagsangebote für die Kinder ausgedacht. Zum Beispiel haben wir an einem Wettbewerb zum Thema „Wünsche für unsere Stadt“ teilgenommen.

Anfänglich überlegten die Kinder lange was ihnen den eigentlich so am Herzen liegt, aber bald sprudelte es nur so von kreativen Traumgespinnsten und dabei herausgekommen ist folgendes:

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Links neben der Überschrift sieht man einen langbeinigen Dino der den Traum eines Dinoparks verdeutlichen soll. Gleich daneben sieht man Teile des legendären aber derzeit noch unbekannten Eisdielenbunkers aus der Erde ragen. Unterirdische Plätze und Orte haben es unseren Bau- und Buddelspezialisten ja bekanntlich angetan, zwischen Bäumen sehen wir nämlich auch noch eine begrünte Erdhöhle zum bespielen, in welcher bestimmt auch der ein oder andere Hobbit sein Lager aufschlagen darf. Darunter lädt die Pforte eines Bisonparks zum reinschauen ein und noch weiter unten sieht man schon Opas schwarzes Haus mit Tieren. Daneben das Original- Smileyhaus in Form eines Iglus – klein aber lustig und ein Geräteplatz zum Kräfte messen. Der unausweichliche Nintendo- DS-Laden steht genau neben der Schule und dem Hort, der mit viel Grün und einem Zebrastreifen sehr schülerfreundlich aussieht und direkt zum Freibad mit großer roter Rutsche, Liegewiese und Spielplatz führt. Nicht zu vergessen sind eine Baggerfahrschule für Kinder, überall viel Frieden und Liebe, mehr Strand, viele Luftballons im Himmel, eine Feuerwehr und noch mehr bunte Blumen. Und immer eine grell scheinende Sonne über der Stadt.

Träume sind Schäume aber manchmal auch eine Anregung über die ein oder andere Änderung in der Stadt nachzudenken. In jedem Fall ist es eine schöne Rückmeldung der Kinder an ihren Heimatort und das Zeugnis für eine wunderbare Fantasie.

 

Elternversammlung IBiS-Hort

Eltern, die nicht an der Hortversammlung im März teilnehmen konnten, finden hier die Folien mit den wichtigsten Informationen zum Thema Konzeptionsarbeit, Hortumbau etc. Weiterhin wurde besprochen das Hortversammlungen in Zukunft zum Beginn des Schuljahres stattfinden, eine Magnettafel anzeigen soll wo sich die Kinder nachmittags befinden, Süßigkeiten nur in geringen Mengen und nicht zu Geburtstagen mitgegeben werden und wir die Elternarbeit in Form von Grillabenden, Aktionen etc. weiter ausbauen wollen.

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Was in der Prignitz gut ist – und was (noch) nicht

Am Samstag, dem 3. Juni 2017, fuhren Klara, Leni, Melissa, Louis, Peter und Sebastian nach Nebelin zu den 2. Wiesengesprächen des Zentrums für Peripherie. Leiterin des Zentrums ist Ute Reeh, die bereits mit vielen Schülerinnen und Schülern der IBiS-Grund- und Oberschule zur Gegenwart und Zukunft unserer Region gearbeitet hat.

Bei diesen Gesprächen stellten die Urban Designer Steffen Klotz und Paul Klever der TU Berlin die Prignitz anhand von vier bestimmenden Kräften vor:

Natur, Verkehr, Landwirtschaft, Energieerzeugung

Dazu gestalteten sie auf dem Rasen eine große begehbare Karte der Prignitz und bildeten bereits hier einige dieser Kräfte ab. Drinnen erklärten uns die beiden Designer bei Getränken, Kaffee und Kuchen die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit und gewährten uns spannende Eindrücke in die natürlichen und wirtschaftlichen Bedingungen unserer Heimat. Sehr eindrücklich baten uns unsere Gastgeber, zu jedem der vier Bereiche Eindrücke und Rückmeldungen aufzuschreiben, welche Klotz und Klever in ihr Abschlusswerk aufnehmen möchten. Das ließen sich Klara, Leni, Melissa und Louis nicht zweimal sagen und notierten, was sie erhalten möchten (Natur, Störche, Ökostrom, Sehenswürdigkeiten…) und was sie sich für die Zukunft wünschen (Schutz der Schafe vor zu vielen Wölfen, Ökostrom mehr vor Ort nutzen, Arbeitsplätze, Windräder so bauen, dass keine Vögel verletzt werden…).

Weiteres Highlight war die Eröffnung und Freigabe einer Baumscheibe, die sich als gemütliche Liege- und Entspannungsfläche entpuppte. Unsere vier wussten diese schnell für sich zu nutzen. Hätte so ein Chill-out-Möbel auch an unserer Schule eine Zukunft?

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Besuch einer Ausstellung im Kultur- und Festspielhaus Wittenberge

Am 05.05.2017 wurde die Ausstellung ausgewählter künstlerischer Arbeiten der Wittenberger Schülerinnen und Schüler im Kultur- und Festspielhaus eröffnet.

Angeregt und kuratiert wurde die Ausstellung durch den Wittenberger Künstler, Galerist und Kunstlehrer Rainer Trunk.

Besonders erfreulich: Unter den ausgewählten Kunstwerken befinden sich auch 12 Bilder der Schülerinnen und Schüler der 3., 4. und 5. Klassen unserer Schule.

Am 29.05.2017 nun besuchten zunächst unsere Künstlerinnen und Künstler aus der 4. und 5. Klasse gemeinsam mit Judith Aurer, Peter Awe und den Schülern der Oberschule die Ausstellung, wo sie stolz ihre ausgestellten Bilder den Mitschülern präsentierten.

Neben der Besichtigung der Kunstwerke unserer IBiS-Kinder hatte der Besuch der  sehenswerten Ausstellung den Zweck, unseren Schülerinnen und Schülern die überaus große Bandbreite künstlerischer Techniken vor Augen zu führen, die sie im Kunstunterricht kennen lernen und ausprobieren können. Eine Aufgabe, die die Schülerinnen und Schüler während der Ausstellungsbesichtigung zu erfüllen hatten, war es, nicht nur ihre Lieblingsexponate vorzustellen, sondern auch Ideen für den eigenen Kunstunterricht zu sammeln.
Die Ergebnisse der Vorstellung waren für alle interessant: Die Wünsche der Schülerinnen und Schüler reichen vom plastischen Gestalten über das Malen auf Möbelplatten bis hin zum Linoldruck. Auch Graffitientwurf und Zeichnen stehen auf dem Wunschzettel, der im Kunstunterricht und in der Freiarbeit in den kommenden Wochen und Monaten abgearbeitet werden soll.

Besonders erfreulich ist, dass der Besuch der Ausstellung einige Schülerinnen und Schüler so inspirieren konnte, dass sie bereits während des Aufenthalts im Kultur- und Festspielhaus Entwürfe für eigene Kunstwerke anfertigten, die in der Schule noch am selben Tag in die Tat umgesetzt wurden.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 11.06.2017 und sei jedem herzlich empfohlen. Wie die Festspielhausleitung während der Vernissage ankündigte, soll dieses Ausstellungsmodell auch in den kommenden Jahren weitergeführt werden. Unsere Schülerinnen und Schüler werden sich mit Sicherheit auch in Zukunft gerne mit ihren künstlerischen Beiträgen beteiligen!

 

Auf den Spuren des „Alten Fritz“

Sanssouci – Ohne Sorgen. So heißt eben jenes Schloss, das sich Friedrich, genannt „der Große“, in Potsdam in herrlicher Lage hat bauen lassen.

Ohne Sorgen verlief auch die Exkursion der 7. Klasse unserer Oberschule im Rahmen ihres Geschichtsunterrichts in und um das Schloss. Schöneres Wetter hätte sich auch der Alte Fritz nicht wünschen können. Die Besichtigung des Schlossgartens verging wie im Fluge, tatsächlich hätten sich die Schülerinnen und Schüler noch etwas mehr Zeit für das Flanieren durch den absolutistisch korrekt symmetrisierten Garten gewünscht. Aber auch das Innere des Schlosses beeindruckt durch die Vielfalt der opulent ausgestatteten Räumlichkeiten, welche die 7er in sich aufzunehmen wussten, was sich im Auswertungsgespräch zeigte.

Die abschließende Freizeit in der Galerie wurde vor allem für den Besuch des goldenen „M“ genutzt. Hier wurde, das zeigte die Rückfahrt, wahrhaft königlich gegessen, was sich bei so manchem schadhaft auf die Gesundheit auswirkte. Ein umgeknickter Fuß trübte noch zusätzlich ein wenig die Stimmung während der Rückkehr.

So gänzlich sorgenfrei war der Ausflug dann doch nicht. Aber das war ja Friedrichs Leben ebenfalls nicht.

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