IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

Brandenburg setzt Schul- und Kitabetrieb aus

Brandenburg setzt Schul- und Kitabetrieb aus

Liebe Eltern,

anbei die aktuellen Informationen zur Corona – Krise. Wir werden auf der Webseite ab Montag weiter informieren.

Auszug aus der Pressemitteilung des MBJS

Die brandenburgische Landesregierung hat im Rahmen einer Sondersitzung die Aussetzung des Schulbetriebs ab Mittwoch, 18. März 2020, beschlossen. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat sich auf die Einstellung des Betriebs von Schulen, von Kindertageseinrichtungen und Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung (einschließlich Internate und Wohnheime) vorbereitet und entsprechende Regelungen getroffen.

Bildungsministerin Britta Ernst: „Kinder und Jugendliche sind nicht besonders gefährdet. Es geht bei diesen Maßnahmen um die Reduzierung sozialer Kontakte. Die Lehrkräfte werden die Kinder und Jugendlichen direkt oder im Rahmen der bestehenden Netzwerke digital mit Aufgaben versorgen. Die Abiturprüfungen werden auch in 2020 abgelegt werden können.“

Die Aussetzung des Schulbetriebs bedeutet, dass Lehrkräfte weiterhin in den Schulen arbeiten, um beispielsweise über bestehende Netzwerke und die Nutzung der Schulhomepage eine Beschulung zu Hause vorzubereiten.

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Corona

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

dies ist ein Corona-Brief. Wir werden alle gerade in neue Situationen gebracht und müssen Neues lernen, gut zuhören und klug entscheiden. Und wir müssen vorsichtig sein, ohne panisch zu werden.
Da sich die Situation jeden Tag wieder ein bisschen anders darstellt, ist dieser Brief vielleicht bald schon nicht mehr aktuell. Die Lernbegleiter an unserer Schule versuchen, verantwortungsvoll mit der derzeitigen Lage umzugehen.

Lassen Sie uns folgende Verabredungen treffen für die nächsten Tage und Wochen, bis es neue Dinge zu beachten gibt:

  • Bitte schicken Sie die Kinder nur in die Schule, wenn sie sich gesund und fit fühlen.
  • Bitte sagen Sie uns Bescheid, wenn Ihre Kinder, Sie oder Familienmitglieder positiv getestet werden sollten.
  • Wir geben uns im Moment nicht die Hand und umarmen uns nicht.

Bleiben wir optimistisch-realistisch und trainieren wir, schnell zu lernen und selbst mit größerem Abstand empathisch und hilfsbereit zu sein. In Krisenzeiten muss man kein/e „Held*in“ sein, aber man kann sich gegenseitig unterstützen. Na dann: Krisen behandelt man als Krisen, und man löst sie weder durch Bagatellisieren noch durch Dramatisieren. Wir müssen umdenken.
Glück braucht man auch, und das wünsche ich uns allen zusammen.

Freundliche Grüße

Peter Awe Schulleiter

IHK Ideenschmiede

Das Förderprogramm der IHK-Stiftung „Fachkräfte für Brandenburg“ unterstützt seit Oktober 2019 unsere Oberschule mit einem Fördervolumen von insgesamt 3500€.

Seit Beginn des zweiten Schulhalbjahres verfügen die Jugendlichen unserer Schule über einen 3D-Drucker. Sie gewannen einen Fördertopf der IHK Stiftung Brandenburg, weil sie im Rahmen einer Schülerfirma ein Montessori-Material herstellen wollen. Diese Idee entstand im GeWi-Unterricht, einer Zusammenfassung der Fachbereiche Politik, Geschichte und Geografie, um das Begreifen der Theorie zu erleichtern. Auch im Fach LER werden Materialien hergestellt, um Menschen mit Handicaps zu unterstützen. Die entstehenden Objekte zum Anfassen eröffnen Schülern mit  Problemen beim Sehen  einen weiteren Zugang zum Unterricht.

Programmierung, 3D-Design und alltäglicher Umgang mit Computern und Robotertechnik stellen den Einstieg in die Berufswelt von morgen dar. Gepaart mit den handwerklichen und an der Lebenswirklichkeit orientierten Arbeit an der Montessori-Schule und der Schulfarm in Klein Lüben, haben die Schülerinnen und Schüler exzellente Aussichten, optimal auf das Berufsleben vorbereitet zu werden.

Die Hochschule Magdeburg-Stendal h² hat Interesse an den entstehenden Materialien bekundet. Sobald die Schülerinnen und Schüler die ersten Ergebnisse vorweisen können, wird der bestehende Austausch zwischen den Jugendlichen und h² intensiviert. Die Studenten werden die Materialien untersuchen und Gutachten zu deren Nutzbarkeit für den Unterricht erstellen.

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Opernnews

John Murray, der Komponist unserer Oper, „The Tadpole Queen“, sendete heute der Erasmusgemeinschaft ein Feedback zur geleisteten Arbeit. „Thank you John for your hard work, your great ideas, your fantastic music and positive feedback :)))“!

Das „Coronavirus“ wird vermutlich unser nächstes Treffen in Quimper in der Bretagne verhindern. Wir hoffen auf den Frühling und freuen uns auf die Aufführung am 6. Juni um 16.00Uhr in der Kirche Wittenberge.

Opernwoche

Im Rahmen der Oper „Die Kaulquappenprinzessin“, welche im Juni dieses Jahres von den Schülern uraufgeführt wird, leiteten die Lehrer verschiedene Workshops an, in denen sich jeder Schüler eigenständig eintragen konnte. Von der Programmgestaltung über das Nähen von Kostümen bis hin zum Tanzen war alles und für jeden etwas dabei. Schon am ersten Tag der Projektwoche kamen alle Schüler gut in die Arbeit. Bereits der zweite Tag brachte viele Ausflüge mit sich. Einige sind zum Delfinbad gefahren und andere zum Friedensteich. Das Team des Dokumentationsworkshops durfte mit in den Stadtwald und die Amphibiengruppe beim Müllsammeln unterstützen. In der Zwischenzeit wurde fleißig an den Kostümen und Requisiten gearbeitet, dabei sind unter anderem Fahrzeuge, Kleider für die Darstellenden und Werkzeuge entstanden. Sowohl das Programmheft als auch zahlreiche Einladungen wurden erstellt.

Der Workshop, welcher sich mit dem Lebensraum der Tiere beschäftigt, hat sich mit der 2. Kosmischen Erzählung auseinandergesetzt. Die Schüler bauten zu dem auch noch Modelle für den Lebensraum der Schildkröte und die Abholzung des Regenwaldes. Die Kinder erstellten ein Modell zum Seerosenteich der Oper.

Die Bühnenbild-Gruppe, welche von Rainer Trunk betreut wurde, hat zu Beginn der Woche Skizzen und Modelle vom Bühnenbild gebaut. Anschließend wurden in den darauffolgenden Tagen die Requisiten, z.B. Bäume, Seerosen und Steine gebaut und das Bühnenbild wurde in einen Rahmen gefasst. Neben bei gab es auch die Theater Gruppe. Diese hat einige Szenen einstudiert. Zwischen durch gab es auch einen Ausflug nach Schwerin wo sie hinter die Kulissen eines Theaters schauen durften. Dies taten sie in Begleitung der Maskenbildner Gruppe, welche im Laufe der Woche verschiedene Schminktechniken ausprobierten und eigene Masken aus Gips herstellten.

Mit viel Engagement beschäftigte sich die Amphibiengruppe mit dem Klimawandel und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dazu legten die Kinder ein „Weltretterbuch“ an, indem sie Tipps hineingeschrieben haben, wie sie die Welt ein Stückchen besser machen können. Parallel lernten sie die Entwicklung zum Frosch, der eine tragende Rolle in der Oper spielen wird.

In dieser Woche wurde es auch sehr sportlich. Der Tanzworkshop hat den Tanz, zu einem Lied der Oper, gemeinsam erarbeitet und einstudiert. Sie bekamen Unterstützung von Daniela Querengässer aus der Tanzschule „Quer durch die Gasse“. Beim Tanzen werden von den Schülern nicht nur die eine oder andere Bewegung angefordert sondern auch ein paar Muskeln.

Auch die Technik spielte eine große Rolle. Sie war in der Audio-, Animations- und Dokumentationsgruppe vertreten. Im Audioworkshop wurden verschiedene Mikrofone vorgestellt und die Schüler versuchten nachzuvollziehen wie es sich anfühlt blind zu sein, dazu eignete sich das das Spiel „Blinde Kuh“ gut. In der „Animationsgruppe“ wurden Stop Motion Filme entwickelt, welche einige Szenen der Oper „The Tadpole Princess“ zeigen. Währen die Workshops fleißig an ihren Aufgaben gearbeitet haben hat die Dokumentationsgruppe alles Dokumentiert und sowohl Bilder als auch Videos gemacht die Videos wurden zusammen geschnitten.

Am Präsentationstag wurden die Ergebnisse vorgestellt und die Projektarbeit der Schüler erhielten die verdiente Wertschätzung.

Kosmische Erzählungen verbinden

Kosmische Erzählungen spielen eine wichtige Rolle im Curriculum der Montessori Pädagogik.

Alle Kinder stellen sich Fragen: „Wo kommen wir her? Wo geht es hin? Wie groß ist mein Einfluss? Was ist der Sinn hinter allem?“ Sechs große kosmische Erzählungen, die wir erzählen, geben den Ansatz für Antworten. Dabei gehen wir vom Ganzen zum Detail und später vom Detail zum Ganzen. Die Kinder werden durch die Erzählungen inspiriert, sich mit den großen Fragen zu beschäftigen. Sie haben dabei die freie Wahl, können forschen und die Ergebnisse einordnen. Gritje Zerndt, vom Montessori Labor Berlin, ist eine großartige Erzählerin. Sie stellte „Die Geschichte von der Entstehung der Erde“, „Der große Fluss“ (Geschichte über den Bau des menschlichen Körpers), und „Die Geschichte von der Entstehung der Zahlen“ vor. Erzählungen spielen eine wichtige Rolle im Lernprozess. Sie bilden den Rahmen zur Entdeckung der Welt. Unsere Kinder werden durch das Erzählen inspiriert und motiviert. Danke Gritje!

Kosmische Erzählungen – Bindung und Kommunikation

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