IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

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Das Ministerium für Bildung hat die Eröffnung unserer IBiS – Oberschule „Maria Montessori“ Wittenberge zum Schuljahr 2016/2017 genehmigt. Das pädagogische Team der Schule freut sich auf die kommenden Herausforderungen. Untensthehend können Sie unsere Konzeption einsehen. Bei Interesse melden Sie sich unter gs@montessori-wittenberge.de .

Für junge Menschen zwischen 12 und 15 Jahren hat Maria Montessori den Erdkinderplan entwickelt. In dieser Altersstufe erleben die Kinder den Übegang vom Kind, dass innerhalb der Familie lebt, zum Erwachsenen, der in der Gesellschaft leben wird.

Wir werden den jungen Menschen in der Oberschule  Chancen bieten, die Grundstrukturen der Gesellschaft zu erleben. Als Ergänzung zu theoretischen Lerninhalten werden die Jugendlichen deshalb direkte soziale Erfahrungen machen.

Konzept (anklicken)

September 2016

WIr starten in das Schuljahr 2016/2017 mit unserer 7. Klasse. Drei Mädchen und fünf Jungen bereiten sich  in der Studienzeit, im Projektunterricht und im Fachunterricht auf ihr zukünftiges Leben vor. Begleitet werden sie von Burgit Kilianski, der Klassenlehrerin. In der ersten Schulwoche gab es ein Treffen mit den Schülern unserer Parnterschule in Neuruppin. Die Achtklässler berichteten von ihrem ersten Schuljahr an einer Montessorisekundarschule und beschrieben ihre Ideen, wie man das Schulleben interessant gestaltet. Weitere Treffen werden folgen.

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Oktober 2016

Die Übernahme von Verantwortung spielt eine zentrale Rolle in der Pubertät. Die Schüler der 7. Klasse wollen im nächsten Schuljahr im Garten der Begegnung tätig werden. Kartoffeln sollen produziert werden auf einer 30x10m großen Fläche. Inspiriert wurden die Schüler durch die Ernte der ersten Früchte. Die Kartoffeln werden an die Schulküche verkauft und die Einnahmen zur Finanzierung der Klassenfahrt genutzt. Um den Acker vorzubereiten wird nun ein Pferd gesucht, dass den Boden mit einer Pflugschar vorbereiten wird.

Die Restauratorin Fede Hamann besuchte uns im naturwissenschaftlichen Unterricht und führte die Schüler in die Kunst des Vergoldens ein. Wir lernten eine Menge über die Eigenschaften von Gips und Gold und wie man das feine Blattgold aufträgt. Auf die Gehäuse von Weinbergschnecken wurde ein spezielles Haftöl aufgetragen und das hauchdünne Blattgold mit einem Pinsel aufgetragen.

November 2016

Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse gestalten den offenen Garten der Begegnungung. Sie pflanzten Obstbäume und Obststräucher. Der Kartoffelacker wird vorbereitet.

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Januar 2017

Während des ERASMUS – Treffens begegneten sich Mädchen und Jungen aus 6 Ländern Europas. Die Benutzung der englischen Sprache, der Austausch mit den Gastkindern, sowie Teamarbeit standen im Vordergrund.

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Im Rahmen ihres Praktikums leitete unsere ehemalige Schülerin Hannah Brandt einen Erste Hilfe Kurs. Die Mädchen und Jungen lernten praktisch das richtige Verhalten bei Atem- und Herzstillstand.

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Februar 2017 – Baumaßnahmen

Um herauszufinden, welche Stärken die Mädchen und Jungen ausmachen, wollen wir in realen Projekten Erfahrungen sammeln. Unsere Aula wurde neugebaut und soll mit Lärchenholz verschalt werden. Im Rahmen des Unterrichts werden die Schüler diese Arbeit planen und praktisch umsetzen.

Am 17. Februar wurde das Holz geliefert und trocken gelagert. Dabei halfen die Jugendlichen anpackend mit.

 

März 2017 – Projektpräsentation über Anne Frank

Anne Frank war ein 13 jähriges jüdisches Mädchen, das zwischen 1942 und 1944 Tagebuch führt. Das Projekt wurde von unserer Klassenleiterin vorgeschlagen. Als erstes haben wir das Buch gelesen, dann sind wir in kleine Gruppen gegangen, um uns mit verschiedenen Themen zu beschäftigen. Das Projekt hat insgesamt drei Monate gedauert. Die Aufstellwände, die wir für unsere Ausstellung  genutzt haben, bekamen wir von der Lebenshilfe. In der Ausstellung hatten wir nicht nur Plakate, sondern auch ein Modell von dem Versteck der jüdischen Familien. Dieses Versteck war in Amsterdam in der Prinsengracht 263. In dem Haus war eine Firma die zu Opecta gehörte und Geliermittel herstellte. Die flüchtenden Familien (Frank, van Daans, Pfeffer) lebten zwei Jahre dort versteckt, bis sie von den Nazis entdeckt und in verschiedene Konzentrationslager gebracht wurden, wo außer Annes Vater alle starben. Wir finden alle, dass dieser Lebenslauf sehr bewegend und traurig ist. Deshalb waren die einzelnen Themen (die Bewohner, das Versteck, das Ende) umso interessanter. Jeder, der sich mit der Geschichte genauer befasst hat, wird sicherlich mehr Respekt gegenüber anderen Menschen mit anderen Religionen zeigen. Nie wieder darf so ein Mensch wie Hitler an die Macht kommen. Dennoch fragt man sich, wie er es geschafft hat, so viele Menschen für seine Meinung über die Juden zu begeistern!

 

Juni 2017

Wir übernehmen Verantwortung

In der Autowerkstatt Ziel arbeiteten wir eine Reifenbiegemaschine für Kutschen auf. Nachdem Entrosten wurde die Maschine grundiert und lackiert. Das eingenommene Geld nutzen wir für unsere Klassenfahrt nach Amsterdam.

Reifenbiegemaschine

 

Ausgrabungen im Nordsudan

Der Restaurator und Steinmetz, Jan Hamann, erzählte uns von seinen regelmäßigen Arbeiten in dem nordafrikanischen Land. Er ist dort an Ausgrabungen und Restaurierungen beteiligt. Das Reich von Kusch lag im Norden des heutigen Sudan. „Kasch“ ist das ägyptische Wort für Nubien. Jan zeigte uns Bilder von den Ausgrabungen. Er baute einen Schlitten auf dem ein 400kg schwerer Stein, der zur Restaurierung diente, zur Ausgrabungsstelle gezogen wurde. Giftige Schlangen behindern die Arbeiter. Eindrucksvoll waren die Gegenstände und Tiere die Jan zur Untermalung seines Vortrages mitbracht. Eine meterlange Muschelkette, ein Warankopf als Schmuck, ein Dolch der Beduinen, Keramik…. Wir rochen anhand einer Handvoll sudanesischer Geldscheine den Duft Afrikas :).

 

Klassenfahrt nach Amsterdam

Zum Abschluss des Schuljahres fuhren wir nach Amsterdam. Das Geld für die Fahrt erarbeiteten wir uns. Wir misteten Ställe aus, versahen einen Schuppen mit einem neuen Anstrich, restaurierten eine Reifenbiegemaschine, verkauften Kuchen im Altersheim…. Unabhängig zu sein ist ein schönes Gefühl, die Reise war großartig. Ein Dank geht an Thea und Hidde, die uns auf unserer Reise unterstützten und uns ihre Hauptstadt zeigten.

 

 

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