IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

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Archiv für den Monat September 2020

Eröffnung der Werkstatt im Bauwagen

Auf unserem Schulhof steht ein Bauwagen, der durch Jugendliche zu einer Werkstatt ausgebaut wurde. Am 14.09.2020 war es endlich soweit. Wir schmückten den noch etwas trostlosten, aber schon mit vielen Paletten und Holzresten  ausgestatteten Platz rund um den kleinen Wagen mit bunten Papierschlangen, stellten einen Blumenstrauß auf den Tisch, etwas Kuchen, Apfelschorle und schon wussten alle: hier passiert heute etwas. Nach einer kleinen Ansprache vom Bauwagenbeauftragten Benny und Schulleiter Peter Awe durchschnitt der baubegeisterte Tim das rote Band vor dem Bauwagen. Die Kinder eroberten den kleinen Raum und begannen sofort mit dem Bauen. Einige Eltern bestaunten ihre begeisterten Zimmermänner – und Frauen, Kuchen und Apfelschorle waren natürlich nach 20 Minuten weg vom Fleck. Nun werden die Kinder am Vormittag regelmäßig die Möglichkeit haben mit Benjamin zu sägen, zu schrauben, zu hämmern und zu schleifen und auch am Nachmittag im Hort an ihren Projekten zu zimmern. Wir wünschen unseren Kids viel Spaß und eine große Portion Kreativität.

Goldparmäne und mehr:)

Traditionell pflückten die Erdkinder in einer Kleingartenanlage Äpfel. Im Gegensatz zum letzten Jahr, als es zur Obstblüte Frost gab, hingen die Bäume voller Früchte. Spartan, Alkmene, Carola, Ontario, Goldparmäne und scharlachroter Gascoynes heißen einige Sorten, die so nicht im Supermarkt zu finden sind. Wir werden die Ware (350kg) pressen lassen und den Nektar zum Verkauf anbieten. Wir sind sicher, dass die Qualität der Ware stimmt.

Einblicke in Schulbeziehungen

Simone Gruschke, die pädagogische Leiterin der IBiS, zeigte uns einen dreiminütigen Film aus unserem Schulleben. Sie lässt sich zur Marte Meo Trainerin ausbilden. In diesem Zusammenhang entstanden 10 Stunden Filmmaterial aus unserem Schulleben, dass man gezielt zur Entwicklung von Kommunikationsstrukturen nutzen kann. Die Bilder zeigen, wie vielfältig unser Schulalltag ist und das die Bildung von Beziehungen eine bedeutende Grundlage für Lernprozesse ist. 

„Marte Meo“ leitet sich von den lateinischen Begriffen „mars martis“ ab und bedeutet sinngemäß „etwas aus eigener Kraft“ möglich machen. Die von Maria Aarts in Holland entwickelte Methode ist ein Modell, bei dem mit Unterstützung von Videoaufnahmen gezielt Entwicklungsprozesse bei Kindern, Eltern und pädagogischen Fachkräften sichtbar gemacht werden können. 

Von alltäglichen Situationen werden Aufnahmen gemacht und anhand ausgewählter Kriterien analysiert. Dabei wird die Kraft der Bilder genutzt, um Stärken zu erkennen, sich ihrer bewusst zu werden und sich auf der Grundlage dessen weiter zu entwickeln.

Äpfel, Äpfel, Äpfel…

Linda Jaworski aus dem Biosphärenreservat referierte zu dem beliebten Obst.

Im Rahmen des Workshops stellte sich der Apfel nicht nur als das beliebteste Obst der Deutschen und alltägliches Lebensmittel vor. Die SchülerInnen wurden sich der riesigen Auswahl an verschiedenen. Apfelsorten bewusst– und dass viele von ihnen zu verschwinden drohen. Die Mädchen und Jungen untersuchten, warum nur wenige Sorten in den Handel gelangen. Dazu diente auch ein Apfelgeschmackstest, bei welchem die SchülerInnen ihre eigenen Vorlieben reflektierten. Gemeinsam sammelten wir Argumente für den Erhalt der Sortenvielfalt und beschäftigen uns mit der ökologischen und kulturellen Bedeutung von Streuobstwiesen. Vielen Dank Linda, wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.