IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

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Nisthilfenbau für Wildbienen

 

 

Wer im letzten Jahr in der Prignitz lebte hat gemerkt, dass der Insektenreichtum schwindet. An den Winterfütterungen wurden viele Vogelarten vermisst. Vom 14. bis 17. Januar 2020 wir die Möglichkeit, uns am Bau von Nisthilfen für Wildbienen, weiteren Insektenarten und Vögeln zu beteiligen. Kinder unserer Montessorischule, der Albert Schweitzer Schule Wittenberge, der Grundschule Lanz, der Grundschule Karstädt, der Kita Nebelin und der Kita Karstädt nutzten den Ton der Firma Braas aus Karstädt, um Nisthilfen für Hautflügler wie Wildbienen zu bauen.

Beraten wurden wir dabei von der Ökologin Anika Kristin Gathof von der TU Berlin und von der Künstlerin Ute Reeh vom Nebeliner Zentrum für Peripherie. 

Die Aktion ist Projektstart für eine Studie, deren Ziel ein innovativer Lehmlärmschutz an der Autobahn A14 ist, der zugleich Unterschlupf für bedrohte und seltene Tierarten bietet.

Ziel ist für einen nachhaltigen Lärmschutz aus Lehm an Autobahnen Lehmbautechniken und deren Statik für maschineller Fertigung mit günstigen Produktionskosten weiterzuentwickeln. Weitere Fragen sind: Hat diese Idee Rückkopplungswirkungen auf die Region?

Das vom Zentrum für Peripherie initiierte Forschungsprojekt, wird von international renommierten Planer*innen begleitet. Es verdankt seine Ausgangsidee dem unzureichend geplanten Lärmschutz für das Prignitzer Dorf Nebelin. Es wird möglicherweise nicht nur den Lärmschutz in der Prignitz verbessern, sondern als europäisches Vorzeigeprojekt dafür sorgen, dass vertikale ökologische Ausgleichsflächen mit „Insektenhotels“ entstehen, indem man nötigen Lärmschutzwand aus Lehm baut, statt aus Aluminium. Wege aufzuzeigen, wie Lärmschutz- und Umweltschutzmaßnahmen kosteneffizient miteinander verbunden werden können, stellen dabei einen wesentlichen Kern der Überlegungen dar. Ziel für die Landwirtschaft ist es, Flächen zu erhalten, indem Ausgleichsmaßnahmen für Naturschutz gewissermaßen „hochgeklappt“ werden und somit weniger Ackerland verloren geht.

Ohne den Schutz und die nachhaltige Verbesserung der Bedingungen in den Biotopen für die Insekten und damit für die Vogelarten wird sich das Verschwinden der Arten fortsetzen.

Die Konzeptentwicklung von Lehmlärmschutz als vertikale Ausgleichsmaßnahme wird von der deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Partner sind: Martin Rauch und Lehm Ton Erde Baukunst GmbH, Schlins; Jan Mittelstädt von der Knippers&Helbig GmbH, Berlin, Prof. Heiner Lippe, Fachgebiet Bauwesen, TH Lübeck; Christian Hansel, Lehmbau Lovis UG, Leipzig; Sven Brosge, STRABAG AG Deutschland: Anika Gathof, Institut für Ökologie, TU Berlin; Dr. Dieter Günnewig, Bosch&Partner Hannover; Ute Reeh, Zentrum für Peripherie, Nebelin & Düsseldorf; Burg Lenzen; LAG Storchenland Prignitz; Bürgerinitiative Nebelin; Gemeinde Karstädt; Ortsbeirat Nebelin; BRAAS Karstädt; PS Kieswerke; Lehmbauer der Region; Montessorischule Wittenberge; Albert-Schweizer-Schule Wittenberge; Grundschule Lanz; Grundschule Karstädt, Kita Nebelin; Kita Karstädt und Interessierte der Region.


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