IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

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Archiv für das Jahr 2020

Ausflug zu den Körperwelten

Das Interesse des Kindes hängt (…) von der Möglichkeit ab, eigene Entdeckungen zu machen. Maria Montessori

Die Mädchen und Jungen der 6. Jahrgangsstufe der Gecko- und Flamingoklassen fuhren zur Einführung des Themas „Mensch“ in die Ausstellung „Körperwelten“ nach Berlin. Die Ausstellung hat uns sehr beeindruckt. Die Betrachtung der Exponate war sehr interessant für uns. Besonders spannend fanden wir die Babys und den menschlichen Körper von innen. Die Ausstellung wird uns bei unserer Arbeit, den menschlichen Körper zu verstehen, unterstützen. Zum Abschluss unserer Exkursion knipsten wir Erinnerungs- und Freundschaftsbilder am Neptunbrunnen. Wir fanden den Ausflug echt schön.

Leonie Zenker

Schmetterlinge – Vanessa cardui

Wir Kinder der Igel Klasse haben uns in einem Projekt mit den Schmetterlingen beschäftigt. Wir haben auf Englisch über die Raupe Nimmersatt gesprochen – the very hungry caterpiller. Wir haben 5 Distelfalter-Raupen  bekommen. Innerhalb von 3 Wochen  haben sie sich verpuppt und zu Schmetterlingen entwickelt. Wir konnten beobachten, wie sie ihr Blut in die Flügel gepumpt haben und Honig gefressen haben. Eine Woche nach dem sie geschlüpft sind haben wir sie in die Freiheit gelassen.

Von Julian und Lotta

Marktgeschehen

Wir arbeiten in unserer Sekundarstufe mit dem von Maria Montessori beschriebenen „Erdkindeplan“. Die Jugendlichen verbinden hierbei die Theorie mit der Praxis. Das Gehirn und die Motorik der Hand werden gleichzeitig gefordert. Ein Moment aus dem Erdkinderplan zeigt auf, dass die Kinder in einem Laden oder auf dem Markt ökonomische Erfahrungen sammeln. 

Montessori schreibt im „Erdkinderplan“: „Ein Erwachsener muss die Verantwortung hierüber übernehmen; aber die Kinder bringen, wenn sie abwechselnd dabei mitarbeiten, eine Note ihrer jugendlichen Fröhlichkeit mit hinein, ebenso wie die erste Reife ihrer Arbeit und ihrer Erfindungsgabe.“

Auf dem Apfelmarkt in Wittenberge zeigten die Jugendlichen, dass sie nach Ernte und Verarbeitung in der Lage sind, die Produkte zu vermarkten. Dabei sammeln sie Erfahrung in der Kontaktaufnahme zu Erwachsenen und stärken ihr Selbstwertgefühl. Wir bedanken uns bei Herrn Andreas Madaus, der unseren Marktstand unterstützte.  

Mit dem Fahrrad auf Exkursion

“Hilf mir, es selbst zu tun“  (Maria Montessori) 

Dieser seit hundert Jahren durch Maria Montessori geprägte Kernsatz ist die Grundlage unserer Arbeit mit den Kindern. Hintergrund dabei: Kinder müssen eigene und echte Erfahrungen machen und Selbstwirksamkeit, sowie Autonomie erleben.

Wenn wir Kinder auf ihr zukünftiges Leben vorbereiten wollen, ist es wichtig, ihnen diese eigenen Erfahrungen nicht zu vereiteln. Maria Montessoris Prinzip ist also ein Prinzip, das die Kinder auf ihre Unabhängigkeit als Erwachsene vorbereitet: „Wer bedient wird, statt dass man ihm hilft, nimmt ingewissem Sinne an seiner Unabhängigkeit Schaden.“  (Montessori, Maria: Gesammelte Werke 1. Die Entdeckung des Kindes. Herausgegeben und bearbeitet von Harald Ludwig. Freiburg 2010. S.70)

In diesem Sinne verbrachten die Igel-Kinder einen Tag und eine Nacht im Biosphärenreservat und meisterten alle Herausforderungen, die damit verbunden waren. Eine große Herausforderung war bereits der Weg entlang der Elbe. Denn es ist gar nicht so einfach in einer Gruppe mit 14 Kindern, beladen mit allem, was man für die Tage benötigt, Fahrrad zu fahren. Das erfordert sehr viel Rücksicht und Vorsicht von jedem einzelnen. Aber auch vor Ort gab es verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Das Bettenlager musste auf- und abgebaut werden, das Essen zubereitet  und das Geschirr gespült werden. Und wenn zum Abend dann das Heimweh kommt, wächst so manches Kind über sich hinaus. 

Wir hatten eine schöne Zeit und haben viel voneinander und miteinander gelernt. Und alle sind sich einig: Das wollen wir bald noch einmal machen. 

Bau einer mobilen Bühne

Die Jugendlichen an unserer Schule wünschen sich eine Bühne, mit der Konzerte an verschiedenen Orten möglich sind. Mit Geldern aus der Initiative INISEK und der Unterstützung von Dr. Peter Dörfel und Martin Schmidt wurde das Projekt umgesetzt.

Die Bühne kann in 60 Minuten auf- und abgebaut werden, ist höhenverstellbar und hat eine Größe von 3×4 m. Sie steht nun in der Aula Haus II und wird auf ihre Stabilität getestet. Wir freuen uns auf die Nutzung,, auch zu unserer Opernaufführung im Juni 2021. 

Eröffnung der Werkstatt im Bauwagen

Auf unserem Schulhof steht ein Bauwagen, der durch Jugendliche zu einer Werkstatt ausgebaut wurde. Am 14.09.2020 war es endlich soweit. Wir schmückten den noch etwas trostlosten, aber schon mit vielen Paletten und Holzresten  ausgestatteten Platz rund um den kleinen Wagen mit bunten Papierschlangen, stellten einen Blumenstrauß auf den Tisch, etwas Kuchen, Apfelschorle und schon wussten alle: hier passiert heute etwas. Nach einer kleinen Ansprache vom Bauwagenbeauftragten Benny und Schulleiter Peter Awe durchschnitt der baubegeisterte Tim das rote Band vor dem Bauwagen. Die Kinder eroberten den kleinen Raum und begannen sofort mit dem Bauen. Einige Eltern bestaunten ihre begeisterten Zimmermänner – und Frauen, Kuchen und Apfelschorle waren natürlich nach 20 Minuten weg vom Fleck. Nun werden die Kinder am Vormittag regelmäßig die Möglichkeit haben mit Benjamin zu sägen, zu schrauben, zu hämmern und zu schleifen und auch am Nachmittag im Hort an ihren Projekten zu zimmern. Wir wünschen unseren Kids viel Spaß und eine große Portion Kreativität.

Goldparmäne und mehr:)

Traditionell pflückten die Erdkinder in einer Kleingartenanlage Äpfel. Im Gegensatz zum letzten Jahr, als es zur Obstblüte Frost gab, hingen die Bäume voller Früchte. Spartan, Alkmene, Carola, Ontario, Goldparmäne und scharlachroter Gascoynes heißen einige Sorten, die so nicht im Supermarkt zu finden sind. Wir werden die Ware (350kg) pressen lassen und den Nektar zum Verkauf anbieten. Wir sind sicher, dass die Qualität der Ware stimmt.

Einblicke in Schulbeziehungen

Simone Gruschke, die pädagogische Leiterin der IBiS, zeigte uns einen dreiminütigen Film aus unserem Schulleben. Sie lässt sich zur Marte Meo Trainerin ausbilden. In diesem Zusammenhang entstanden 10 Stunden Filmmaterial aus unserem Schulleben, dass man gezielt zur Entwicklung von Kommunikationsstrukturen nutzen kann. Die Bilder zeigen, wie vielfältig unser Schulalltag ist und das die Bildung von Beziehungen eine bedeutende Grundlage für Lernprozesse ist. 

„Marte Meo“ leitet sich von den lateinischen Begriffen „mars martis“ ab und bedeutet sinngemäß „etwas aus eigener Kraft“ möglich machen. Die von Maria Aarts in Holland entwickelte Methode ist ein Modell, bei dem mit Unterstützung von Videoaufnahmen gezielt Entwicklungsprozesse bei Kindern, Eltern und pädagogischen Fachkräften sichtbar gemacht werden können. 

Von alltäglichen Situationen werden Aufnahmen gemacht und anhand ausgewählter Kriterien analysiert. Dabei wird die Kraft der Bilder genutzt, um Stärken zu erkennen, sich ihrer bewusst zu werden und sich auf der Grundlage dessen weiter zu entwickeln.

Äpfel, Äpfel, Äpfel…

Linda Jaworski aus dem Biosphärenreservat referierte zu dem beliebten Obst.

Im Rahmen des Workshops stellte sich der Apfel nicht nur als das beliebteste Obst der Deutschen und alltägliches Lebensmittel vor. Die SchülerInnen wurden sich der riesigen Auswahl an verschiedenen. Apfelsorten bewusst– und dass viele von ihnen zu verschwinden drohen. Die Mädchen und Jungen untersuchten, warum nur wenige Sorten in den Handel gelangen. Dazu diente auch ein Apfelgeschmackstest, bei welchem die SchülerInnen ihre eigenen Vorlieben reflektierten. Gemeinsam sammelten wir Argumente für den Erhalt der Sortenvielfalt und beschäftigen uns mit der ökologischen und kulturellen Bedeutung von Streuobstwiesen. Vielen Dank Linda, wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Das neue Schuljahr beginnt:)

Gestern haben wir bei schönstem Wetter 12 Mädchen und Jungen in unsere Montessori Schule aufgenommen. Herzlich willkommen in unserer Gemeinschaft.  

Das letzte Schulhalbjahr verlief aufgrund der Corona Pandemie sehr turbulent. Gemeinsam haben wir die Probleme gemeistert, die Mädchen und Jungen haben eigenständig Verantwortung übernommen und im Sinne unserer Pädagogik gearbeitet. Auch in diesem Schuljahr erwarten uns große Herausforderungen, die wir mit gegenseitiger Rücksichtnahme, Geduld und Gelassenheit innerhalb unserer Gemeinschaft bewältigen werden. Die Pädagogen haben sich in den letzten 2 Wochen akribisch auf den Unterricht vorbereitet. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Kindern/Jugendlichen und sind gespannt auf die Geschichten aus dem Sommer.

 Liebe Eltern,

lesen Sie bitte nachfolgende Belehrungen und Informationen aufmerksam durch.

Voraussetzung für einen wirksamen Infektions- und Gesundheitsschutz ist, dass ausschließlich gesunde Mädchen und Jungen ohne Anzeichen der Krankheit COVID-19 in der Schule unterrichtet und betreut werden.

Bei COVID-19 typischen Krankheitszeichen (z.B. trockener Husten, Fieber, Atembeschwerden, zeitweiser Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn, Halsschmerzen u.a.) bzw. bei einer COVID-19 Erkrankung darf Ihr Kind, die dem Schulbetrieb dienenden Räume nicht betreten, schulische Einrichtungen nicht benutzen und an Veranstaltungen der Schule nicht teilnehmen bis nach Attest des behandelnden Arztes oder des Gesundheitsamtes eine Weiterverbreitung der Krankheit nicht mehr zu befürchten ist. 

Der Besuch der Schule ist auch ausgeschlossen, wenn Ihr Kind mit einem aktuell und nachweislich an COVID-19 Erkrankten in einem Haushalt lebt sowie beim Auftreten von COVID-19 verdächtigen Erkrankungsfällen im direkten familiären Umfeld des Kindes. 

Der Infektionsschutz aller an Schule Beteiligten hat oberste Priorität. Daher gelten in unserer Schule folgende zusätzliche Hygienevorschriften.

  • Ab Dienstag, dem 11.08.2020 sind alle Kinder verpflichtet im Flurbereich und in der Aula einen Mund- und Nasenschutz zu tragen.
  • Zum Schutz der Gesundheit Ihres Kindes empfehlen wir Ihnen den Mundschutz regelmäßig zu wechseln bzw. zu waschen.
  • Die Lernküche kann weiterhin nicht stattfinden. Bitte geben Sie Ihren Kindern ein Frühstück mit.
  • Bevor Sie das Schulhaus betreten, melden Sie sich im Sekretariat bei Frau Thäger an. Im Schulhaus muss ein Mund- und Nasenschutz getragen werden.

Dennoch kann es im Schultag, trotz all unserer Bemühungen, durch enge, nur eingeschränkt kontrollierbare Körperkontakte zwischen den Lehrkräften und sonstigem pädagogischen Personal sowie den Schülerinnen und Schülern Risiken der Ansteckung durch asymptomatische COVID-19 Träger geben. Asymptomatische Virusausscheider können durch enge Kontakte Schülerinnen und Schüler oder Lehrkräfte/pädagogisches Personal mit COVID-19 anstecken. 

Bitte beachten Sie auch, dass Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Brandenburg einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einer als Risikogebiet eingestuften Region aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach der Einreise in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben. Die Schule darf nicht betreten werden. Ausgenommen davon sind nur Personen, die durch ein ärztliches Zeugnis belegen können, dass sie innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland negativ auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden sind und die während dieser 14 Tage keine COVID-19 typischen Krankheitszeichen entwickeln (vgl. Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg (SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung – SARS-CoV-2-QuarV vom 12. Juni 2020).