IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

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Archiv für den Monat November 2019

Erdkinder planen:)

Mädchen und Jungen der 6. Jahrgangsstufe aus verschiedenen Prignitzer Grundschulen verbrachten heute den Schultag in unserer Schule. Peter zeigte eine Dokumentation zur Schulfarm in Klein Lüben und beschrieb die Vision für die kommenden Jahre. Die Mädchen und Jungen beschäftigten sich mit dem Aufbau einer Montessori Farm, planten die Arbeiten für das kommende Schuljahr, fertigten Zeichnungen für ein Hühnergehege an und erforschten das Periodensystem der Elemente. Dazu arbeiteten sie konzentriert im Team und zeigten ihr Können. Wir freuen uns auf mehr im neuen Schuljahr.

„“und sie sprühten vor Freude“… Arbeiten aus dem Graffiti Workshop mit Felix Küspert in der Galerie im Bilde am 3.12.2019 um 18.00Uhr

In diesem Schuljahr beschäftigten sich Schüler der 7.KLASSE mit dem Phänomen Graffiti. Neben Informationen über Geschichte, Entstehung und Vermarktung wurden Skizzen und grossformatige Bilder entwickelt. Der verständliche Wunsch kam auf, eben auch die Spraydose zu benutzen oder zumindest den Umgang damit zu versuchen.

So lud der Kunstpädagoge Rainer Trunk den jungen Graffitikünstler Felix Küspert aus Hamburg ein, seine Arbeiten in einer Ausstellung in der Galerie im Bilde zu präsentieren und einen eintägigen Workshop anzubieten.

16 Schüler aus den Klassen 7,9,10 nahmen daran teil und zeigen nun am 3.12.2019 um 18 Uhr in einer abwechslungsreichen Vernissage ihre Arbeitsergebnisse. Neben  einem Buffett  wird es eine Tanzperformance und Klaviermusik geben.

Alle Interessierten sind dazu sehr herzlich eingeladen.

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Auf den Spuren der Demokratie und Zivilisation – Erasmus- Reise nach Kreta

Seit gut einem Jahr ist unsere Montessori-Schule die koordinierende Schule des Erasmus+ – Projektes „Opera connect Europe“. Am 06. Juni 2020 werden wir gemeinsam mit unseren Partnerschulen aus Griechenland, Frankreich, Spanien und der Tschechischen Republik in Wittenberge eine Oper mit dem Titel „Die Kaulquappenprinzessin“ („The Tadpole Princess“) aufzuführen. Begleitet werden wir dabei durch den englischen Komponisten John Murray (siehe verschiedene Artikel weiter unten).

Im Rahmen dieses Projekts trafen sich die Partner in der vergangenen Woche in Chania, auf der griechischen Insel Kreta. Unsere Schule haben Amelie sowie Lara, Klemens und Martin, begleitet von Andrea und Sebastian, vertreten. Passenderweise stand im Mutterland westlicher Demokratie die politischen und gesellschaftlichen Einflussmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen im Vordergrund. In Vorbereitung dazu haben unsere Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Wochen intensiv zum menschengemachten Klimawandel gearbeitet. Ihre Erkenntnisse und Überzeugungen haben sie dazu bewogen, an einer Fridays-For-Future in Neuruppin teilzunehmen (siehe Artikel weiter unten). Die Ergebnisse daraus haben unsere vier Gesandten hier vor den Partnerschulen präsentiert. Wir haben zudem die lokale Presse in Chania besucht, die einen Bericht über unsere Projektarbeit in ihrer Zeitung veröffentlicht hat. Der Bürgermeister von Chania sowie der stellv. Gouverneur der Insel Kreta, beide haben wir besucht, waren aufmerksame Zuhörer und begeistert von unserem Projekt. Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit haben wir eine lokale Ölmühle besucht. Ein Besuch der minoischen Palastruine Knossos, der Wiege unserer europäischen Kultur, durfte bei unserem Besuch auf Kreta freilich nicht fehlen.

Musikalisch sind wir wichtige Schritte zur Verwirklichung des Opernauftritts gegangen, indem wir die zentralen Rollen in der Oper und damit die Lieder zum Singen und Einüben verteilt haben. Zudem haben wir Entscheidungen getroffen, wie wir in den Schulen mit unseren Schülerinnen und Schülern die Kostüme der Sängerinnen und Sänger sowie das Bühnenbild der Oper gestalten wollen. Bis zum nächsten Erasmus-Treffen in Quimper, in der französischen Bretagne, gibt es bei uns also spannende Aufgaben zu erledigen. Wir freuen uns auf die Umsetzung!

Einladung zu einer Lesung – Nebelkinder

Der Hamburger Unternehmensberater Michael Schneider hat 2010 einen Verein für Kriegsenkel gegründet. 2015 gab er zusammen mit Joachim Süß das Buch Nebelkinder heraus. Inder Galerie im Bilde, Horning 59 in Wittenberge stellt er Passagen aus diesem Buch vor und freut sich darauf mit dem Publikum darüber ins Gespräch zu kommen , welche Spuren der Krieg hier in den Familien hinterlassen hat und was das Schweigen darüber nach dem Krieg auf die Menschen für Auswirkungen hatte. Der Liedermacher Rainer Trunk wird an diesem Abend biografische Lieder zum Thema beisteuern.Die Veranstaltung wird durch das Bundesprogramm Demokratie leben und BMFSFJ finanziell gefördert.

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