IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

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Standpunktbestimmung zum Klimawandel

 Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 bis 10 haben klassenübergreifend zu einem Thema gearbeitet, das gegenwärtig eine große mediale Präsens hat: der Klimawandel. Die Lernenden wurden eingeladen, einer Podiumsdiskussion, dem „Monte-Talk“, beizuwohnen. Es diskutierten: Marie, linke Politikerin (Lisa); Pauline, Klimaaktivistin (Charlotte); Frau Prof. Dr. Dr. Cordula Grün, Klimaforscherin der Uni Leipzig (Judith) und Leopold Leugner, Klima-Skeptiker (Sebastian). Moderiert wurde die Diskussion von Harry Hirsch (Peter). Etwa eine halbe Stunde debattierten die Gäste zuweilen sachlich, manchmal auch hitzig und emotional, zu der Frage: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel? Ein Stimmungsbild unter den jungen Zuschauerinnen und Zuschauern verriet anschließend: Leopold Leugner konnte mit seinen Standpunkten nur wenig  überzeugen. Die deutliche Mehrheit folgten Maries, Paulines und Frau Prof. Grüns Argumentation für die Existenz eines deutlich sichtbaren, menschengemachten Klimawandels. Nach diesem Einstieg  begann die thematische Arbeit. Ein Teil der Kinder und Jugendlichen experimentierten zum Treibhauseffekt, andere schauten sich einen Dokumentarfilm in englischer Sprache zum Climate Change an. In einem dritten Workshop entwickelten die Jugendlichen Tipps, wie man Papier sparen oder insgesamt ressourcenschonender und nachhaltiger leben kann. Eine vierte Gruppe nahm sich vor, am Delfinbad Müll zu sammeln. Erschreckenderweise waren die Teilnehmenden ausgesprochen erfolgreich: rasant füllten sich die Müllsäcke mit allerlei Unrat. Selbst Sperrmüll wie Reifen, Felgen, eine kaputte Regentonne und unzählige leere Schnapsflaschen waren dabei. Wir bestimmen mit unserem Verhalten mit, wie es in unserer Umwelt aussieht. Die Arbeit an diesem Donnerstag diente auch der Vorbereitung des Demokratieteils unseres Erasmusprojektes „Opera connect Europe“. Die Kinder in der Oper retten den Kaulquappenteich indem sie demokratisch handeln. Unsere Schülerinnen und Schüler wollen eine Aktion zum menschengemachten Klimawandel in Wittenberge durchführen und damit ihre demokratischen Rechte erproben.  Zur Inspiration fuhren wir zur  „Friday-For-Future-Demo“ nach Neuruppin am Klima-Freitag. Dazu fertigten viele Jugendliche  Transparente, um auf Missstände hinzuweisen. Mit mehr als 1000 Teilnehmern war die Aktion sehr erfolgreich. Ein Mädchen aus unserer Partnerschule in Neuruppin arbeitete maßgeblich am Konzept der Demonstration mit. Super, Emma!


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