IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

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Archiv für den Monat Juni 2019

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„Hilf uns, es gemeinsam zu tun“ – Feierliche Verabschiedung unserer Sechser

Am 18. Juni war es soweit, mit einer Feierstunde geht das Schuljahr 2018/ 2019 zu Ende. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 4 – 6 haben zum Ausklang ein buntes und abwechslungsreiches Programm erkoren, mit Musik, Tanz, Gedichten, Sketchen und Bühnenspielen. Ein großes Dankschön geht an unsere Schulband, welche diesen Nachmittag ihrem Auftritt bereicherte. Höhepunkt der Feier war die feierliche Verabschiedung unserer Lernenden der 6. Klasse, von der Grundschule wechseln sie an eine weiterführende Schule. Viele Mädchen und Jungen werden unsere Montessori-Oberschule besuchen, einige Kinder besuchen einen neuen Lernort. Für alle beginnt im Leben ein neues Kapitel. Das Lernen und die Bedürfnisse der Lernenden werden sich verändern. Für die Grundschulzeit geht der folgende Satz auf Maria Montessori zurück: „Hilf mir, es selbst zu denken.“ Für die Jugendlichen, mit dem Beginn der Pubertät, hat Montessori den Satz geprägt: Hilf uns, es gemeinsam zu tun.“ In diesem Sinne: Packt gemeinsam an, so werdet ihre die kommenden Herausforderungen meistern!

Wir wünschen Amy, Angelina, Elia, Josephine, Klemens, Lara, Leni, Leonie, Liva, Maja, Mathilda, Martin, Milena, Sophia und Tom alles Gute für ihren neuen Lebensabschnitt!

Ein abwechslungsreiches Schuljahresfinale

Fußball-Länderspiel der Junioren, Klassenfahrt, Come & Sing, Dungeon Berlin und Drachenboot – die letzten Wochen bis zu den Sommerferien waren für unsere Schülerinnen und Schüler der Stufen 4 – 6 noch mit einigen Highlights gefüllt.

Bei einem Ausflug nach Berlin gab es ein spannendes Fußballspiel zwischen den U16-Mannschften aus Frankreich und Deutschland im Olympiastadion sehen. Im Zuge der Klassenfahrt fuhren Geckos und Flamingos in diesem Jahr mit dem Fahrrad nach Lenzen. Im Schullandheim erwartete uns ein tolles Außengelände mit vielen Angeboten im Bereich Spiel und Sport. Wir unternahmen Ausflüge in das Rambower Moor und auf den Reiterhof in Lenzen. Weiterhin nahmen viele Schülerinnen und Schüler an einem Wasser-Workshop des NABU an der Löcknitz sowie an einem Filzangebot in der Lenzener Filzwerkstatt teil. Aufgrund des sonnig-warmen Wetters, durfte ein erfrischendes Bad im Rudower See natürlich nicht fehlen.

Weitere Höhepunkte ließen nicht auf sich warten: Schülerinnen und Schüler der 6. Klassenstufe tauchten bei einer englischsprachigen Tour im Berliner Dungeon in schaurige Stadtgeschichten ein und unsere Chorsängerinnen und -sänger nahmen an dem Come & Sing-Fest auf der Plattenburg teil. Insgesamt haben uns diese Lieder durch das zweite Halbjahr begleitet und wurden vielfach bei ganz unterschiedlichen Gelegenheiten gesungen, auf der Klassenfahrt, im Kreis und bei Ausflügen. Erneut beteiligte sich unsere Grundschule beim diesjährigen Junior-Drachenboot mit einem Boot. Die „Krosse Krabbe“, besetzt mit Lernenden aus der Gecko- und Flamingo-Gruppe, kam auf einen respektablen 5. Rang. Mit diesen vielfältigen, außerschulischen Angeboten ging ein abwechslungsreiches Schuljahr zu Ende.

Vorfreude auf den Schulbeginn

In der Woche vom 20.05. bis 24.05.2019 besuchten uns unsere zukünftigen Grundschüler. Sie erhielten die Möglichkeit alltägliche Lernsituation zu erleben, diese mitzugestalten und so zu sehen, wie spannend das Lernen an unserer Schule ist.

Im Vorfeld dieser Woche haben sich die Schüler der ersten bis dritten Klasse Gedanken gemacht und verschiedene Darbietungen zu den Montessori- Materialien vorbereitet, z.B. die Einführung einiger Buchstaben, die Arbeit mit dem Geobrett und dem beweglichen Alphabet. Die Lernbegleiter der Klassengemeinschaft konnten zahlreiche Situationen beobachten, in denen die Schüler intensiv mit den Materialien gearbeitet haben. Wir freuen uns auf euch:).

 

Erdkinderplan II

«Die Schulen, so wie sie heute sind, sind weder den Bedürfnissen des jungen Menschen noch denen unserer jetzigen Epoche angepasst.»  Zitat aus dem Erdkinderplan von Maria Montessori

Von der Jugendschule zum Erdkinderplan

Der Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenalter ist geprägt von vielen Umbrüchen. Es geht für den Jugendlichen um nicht weniger, als eine neue Identität als soziales Wesen und einen Platz in der Gemeinschaft zu finden.

„Jugendliche brauchen eine Schule, die keine Schule ist.“

Davon war Maria Montessori überzeugt. In ihrem „Erdkinderplan“ entwirft sie ein Konzept, in dem Jugendliche in einer „Erfahrungsschule des sozialen Lebens“ als Gemeinschaft eine Farm, einen Laden und ein Gästehaus betreiben. Das Arbeiten mit Kopf, Herz und Hand bilden dabei die Grundlage für das Reifen der Persönlichkeit, für das Entwickeln von Verantwortungsbewusstsein und für ein tiefes Verständnis von Frieden in dieser Welt. Doch der Erdkinderplan erfordert ein radikales Umdenken dessen, was in unserer Gesellschaft unter Schule verstanden wird.

Zu einem Workshop bezüglich dieser noch eher unbekannten Schriften Maria Montessoris hat die Schulleitung der IBiS-Schulen am 30.04.19 in Klein Lüben das Kollegium, die Eltern- und Schülervertreter und Interessierte eingeladen. Intention dieser Veranstaltung war, über ihr Konzept zur Jugendschule zu informieren und erste Ideen für die Umsetzung auf der Schulfarm in Klein Lüben zu sammeln. Zu Beginn wurden in einem 60-minütigen theoretischen Input das Farmkonzept und der dazugehörige Lehrplan dargestellt. In dem zweiten praktischen Teil konnten sich alle Teilnehmer selbständig mit einem Ausschnitt aus dem „Erdkinderplan“ befassen. Anschließend gab es in einer offenen Gesprächsrunde die Möglichkeit Ideen, Visionen und Erkenntnisse anzusprechen. Mit dem Titel „Imagine“ von den Beatles, vorbereitet und auf der Gitarre begleitet von Rainer Trunk, fanden die Inhalte des Workshops auch ihren musikalischen Ausdruck. Und welcher Titel könnte das Gedankengut Maria Montessoris besser wiedergeben als die Friedenshymne von John Lennon?

 

Hühner

Unsere Oberschule wurde das 2. Mal durch die Initiative INISEK gefördert. Dieses Mal errichteten wir Jugendlichen einen Hühnerstall.  Am Anfang der Projekt Woche  wurden im Sitzkreis die zu erledigenden Aufgaben besprochen. Danach sind wir rausgegangen und haben begonen den Bauplatz aufzuräumen.  Einige Jugendliche haben  an ihren theoretischen  Arbeitspaketen gearbeitet. Im weiteren Verlauf haben wir das Außengehege für die Hühner von den Sträuchern befreit. Am Dienstag  fingen wir an  die Zaunpfähle anzubringen und den Maschendraht zu befestigen. Am Mittwoch wurde dann schon der Hühnerstall aufgebaut und der Zaun angebracht.  Es wurde die Tür zum Außengehege gebaut, einige Mädchen und Jungen montierten auch schon die Voliere an den Stall. Am Donnerstag haben wir die Wurzeln der Büsche entfernt und den Boden in der Voliere ebenerdig geglättet. Außerdem bauten wir eine Treppe  damit später im Auslauf sauber gemacht werden kann. Am Freitag beendeten wir die theoretischen Arbeitspakete  und erledigten die Restarbeiten. Wir freuen uns auf das Gegacker der Hühner un die ersten frischen Eier :)).

Die Projektwoche wurde begleitet von Dr. Peter Dörfel, Martin Schmidt, Anna-Maria Knöpfel und Gabi Dammrow.

Viertes Wiesengespräch

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Am Pfingsmontag, 10. Juni 2019 um 15 Uhr  laden wir alle Interessierten  herzlich  zum Vierten Wiesengespräch des Vereins für Peripherie in die Dorfstraße 35 nach Nebelin ein.  In den letzten Jahren haben wir verschiedene Ideen mit der Düsseldorfer Künstlerin Ute Reeh und dem Verein für Peripherie geplant und umgesetzt. In der nächsten Woche wenden wir uns konkret dem Lehmbau zu. Die A 14 wird vermutlich durch die Prignitz gebaut werden und bringt eine erhebliche Lärmbelastung für die Dorfbevölkerung mit. Gemeinsam mit Jugendlichen aus Düsseldorf und einem Lehmbauer werden wir uns mit dem Schallschutz beschäftigen.

Lehmlärmschutz – Vertikale Ausgleichsmaßnahme

Durch seine Masse und die poröse Oberfläche bewirkt Lehm einen extrem hohen Lärmschutzfaktor. Die Technik ist dauerhaft und praktisch wartungsfrei. Lehmbau ist nachhaltig, nutzt die Baustoffe aus der unmittelbaren Umgebung und stellt zudem ein naturnahes Bauwerk dar. Eine solche Lärmschutzwand verwendet, innovativ weitergedacht, in Ostdeutschland bis vor 100 Jahren verbreitete Lehmtechniken. Sie fügt sich in die Landschaft ein und bietet einen Zufluchtsort für viele Insektenarten, inklusive besonders geschützter Wildbienen. Als vertikale Ausgleichsmaßnahme verhindert sie zusätzlichen Flächenverbrauch. In ihrer Funktion als Lärmschutz und ökologischer Ausgleichsmaßnahme birgt die Wand in der Prignitz das Potenzial zum europäischen Vorzeigeprojekt.

Zentrum für Peripherie

Nebeliner Dorfstraße 35 http://www.zentrum-fuer-peripherie.org19357 Karstädt-Nebelin http://www.perspektiven-2030.de

Bewohnte Lehmwellerwand, Foto Christian Hansel