IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

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Archiv für den Monat April 2019

Workshop zum Erdkinderplan

«Menschen, die Hände, aber keinen Kopf haben, und Menschen, die einen Kopf, aber keine Hände haben, sind in der modernen Gesellschaft in gleicher Weise fehl am Platze.»

Zitat aus dem Erdkinderplan von Maria Montessori

Während Maria Montessoris Vorstellungen von Erziehung in Kinderhaus und Grundschule national in die Praxis umgesetzt wurden und weit verbreitet sind, hat ihr Entwurf einer Jugendschule nicht die gleiche Beachtung erfahren, wohl weil er damals wie heute gleichsam revolutionär erscheint. Wir wollen einen solchen Lernort, ausgerichtet an den Sensibilitäten und Bedürfnissen der Jugendlichen in der Zukunft gestalten und haben, mit der Montessori-Farm in Klein Lüben, die besten Voraussetzungen für unsere Umsetzung des Erdkinderplans. Grundideen dazu werden wir mit der Gemeinschaft am Dienstag, dem 30.4., um 15.00 vor Ort vorstellen und Möglichkeiten  zur Umsetzung diskutieren.

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Von quakenden Fröschen und singenden Fischen – Music meets Biology

Schule kann so schön sein – wie dieser sonnige Montag vor den Osterferien zu beweisen wusste. Die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassenstufe führten die Lernenden der Gecko- und Flamingo-Gruppe in die Welt der Frösche und Kaulquappen ein. Dazu bereiteten die Jugendlichen im naturwissenschaftlichen Unterricht Lernmaterialien zu den Amphibien an verschiedenen Stationen vor. Mit diesen positionierten sie sich rund um das Delphinbad, einem Teich zwischen Wittenberge und Weisen. Anhand von Vorträgen, Legematerialien, Memories, Schreib- und Malaufträgen erwarben die Mädchen und Jungen der Stufen 4 – 6 Wissen zu den Amphibien in ihrem Lebensraum.Und gesungen wurde auch! Charlotte aus der 9. Klasse brachte einen „Frogsong“ mit, den wir gemeinsam sangen. Insgesamt ist das Projekt Teil der Vorbereitungen der zweiten Erasmus-Mobilität im Rahmen unseres Opernprojektes, mit dem Titel: „Die Kaulquappenprinzessin“. Am 05. Mai fahren Liva, Sophia, Carla und Charlotte gemeinsam Birgit Bockler und Peter Awe nach Ciudad de Columbia (bei Madrid). Beim zweiten Treffen mit unseren europäischen Partnern stehen dieses Mal der Frosch und seine Ökologie sowie die die Arbrit an der Oper mit den neukomponierten Liedern im Mittelpunkt.

School can be so beautiful! Last Monday, it was a warm and sunny day,  students of class 7 and 8 introduced the older students of our primary school in the world of tadpoles and frogs. In their scientific lessons they prepared workshops about the life of frogs and their habitat. The workshops took place around a little beautiful pond in the near of Wittenberge. The younger students went to the older and they learned with certain materials, which the learners of the secondary school constructed and tinkered in the weeks beforehand. Before we started we sang a wonderful song about a grumbling frog and happy fishes around him. The text and the rhythm is very simple with funny gestures, so it is easy to learn. The four students Liva, Sophia, Carla and Charlotte, together with Birgit and Peter are looking forward to the next Erasmus meeting with our european partners in Ciudad de Columbia! Here they will learn more about tadpoles and frogs and they will sing the new opera songs of the composer John Murray. Remember our goal: on the 6thof June in 2020 we will stage the opera “The Tadpole Princess” in Wittenberge, Germany!

 

Besuch im Amtsgericht Perleberg

Im Rahmen der Jugendweihevorbereitung und der Berufsfindung besuchten die Jugendlichen der Klasse 7/8 das Amtsgericht in Perleberg. Sie schauten sich 2 öffentliche Verhandlungen an: einen Betrug und einen Fall von Drogenhandel. Dabei erfuhren sie Interessantes über die Berufe des Richters und der Staatsanwältin und lernten, wie eine Gerichtsverhandlung abläuft.

Der Richter antwortete auf die Fragen der Schüler und Lehrer motivierte die Jugendlichen für diese verantwortungsvolle Arbeit. Sie erfuhren, dass Gerichte in Amts-, Familien-, Arbeits- und Körperschaftsgerichte aufgeteilt sind und hörten viele Anekdoten aus dem Berufsleben eines Richters. Der Beruf als Jurist sei nicht so „trocken“ und langweilig, wie man sich das oft vorstellt und das Studium ist auch nicht nur reines Paragraphen-Lernen, sondern vielseitig und interessant.

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Einladung:)

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