IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

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Archiv für den Monat März 2019

Preparation of the 2nd Erasmus-Mobility – or: The preparation of the marriage of music and biology

Today we had a meeting with all students, which join the Erasmus-Project “Opera connect Europe” at our school in Wittenberge. Together we listened to the music of our great composer John Murray. We talked about the character of the songs and feelings, which arise by listening to the songs. We discussed about the right place in the opera and also, who would be able to sing this song, later in the opera. And also, who might be able to play an instrument, to have a solo and so on.

We also talked about the 2ndErasmus-Mobility in Spain, especially the plans for this meeting. Peter presents the idea of the biological workshops there, about tadpoles and frogs and the circumstances, witch they need to survive. John Murray wants to present all the melodies and songs of the opera during this meeting. The children will sing and dance very often in this time to get the right feeling for the songs and their part in the opera. We are very excited about the songs and we are really locking forward to get the texts and the notes.

Already on April the 8thwe will have a biological workshop about frogs and tadpoles at our school. Students of the 7thand 8thgrade prepared it. On this day they will slip into the role of a teacher and they will explain the tasks to their younger schoolmates. The work and the results should be a good preparation for the workshop in Spain. Surely it would be an interesting and also funny day: the students will learn and also dance!

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Musik und Biologie? Die Kaulquappenprinzessin zeigt uns wie das geht:).

Heute haben sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Erasmus-Projektes getroffen. Wir haben uns die aktuellen Melodien und Songs von unserem Komponisten John Murray angehört und darüber nachgedacht, welchen Platz sie in unserer Oper haben werden. Die Kinder und Jugendlichen haben für sich überlegt, welche Rolle sie im Rahmen der Oper spielen möchten. Das Tolle ist, dass wir uns um Sängerinnen, Schauspielerinnen und Schauspieler, Instrumente und Bühnenbildner keine Sorgen zu machen brauchen. Jeder wird hier sein Talent entfalten können. Die Lust an der Verwirklichung der Oper von der „Kaulquappenprinzessin“ war deutlich spürbar.

Peter hat noch einmal zusammengefasst, was die Gruppe im Rahmen der ersten Erasmus-Mobilität in Prag bearbeitet und erreicht hat und welche Ziele unsere vier jungen Emissäre mit ihren Begleitern an unserer Partnerschule in Spanien (04. – 10.05.19) verfolgen werden. Hier soll ein großer Workshop zur Kaulquappe und ihrer Entwicklung hin zum Frosch stattfinden. Welche Bedingungen brauchen die Tiere? Wie sieht ein gesundes Ökosystem aus? Es wird also biologisch!

Und es wird musikalisch: John Murray möchte im Rahmen des Meetings in Spanien alle Stücke und Lieder für die Oper vorstellen. Natürlich werden einige sogleich gesungen, um zu erleben, ob und wie sie für die Oper passen. Im Anschluss werden die Stücke zum Einüben und Proben auf die Partnerschulen aufgeteilt. Birgit Bockler, unsere Musiklehrerin, wird John dabei unterstützen.

Die Vorbereitung dieses Treffens in Spanien beginnt bereits am 8. April an unserer Schule. Die Lernenden der 7. Und 8. Klasse haben einen Ökologie-Workshop rund um die Kaulquappe vorbereitet. Die Jugendlichen werden in die Rolle eines Lernbegleiters schlüpfen und die Lernenden der 4., 5. und 6. Klassenstufe in ihrer Arbeit zu betreuen. Und: es wird getanzt, … hoffentlich! Wie das ausgesehen hat, davon später mehr!

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Hockeyturnier 2019

Auch in diesem Jahr fand das Hockeyturnier der Grundschulen im Wittenberger Raum in der Turnhalle der Elblandschule statt. Drei Mannschaften, „Die Kriegsbullen“, „No Names“ und „The Heartbeats“ spielten gegen insgesamt 22 Teams der Jahrgangsstufen 3-4, 5 und 6. Unsere Teams erreichten zwei erste Plätze („Die Kriegsbullen“ und die „No Names“) und einen dritten Platz („The Heartbeats“).

Dieses Turnier hat uns mal wieder gezeigt, dass man als Team verliert und als Team gewinnt undd nicht immer der Preis am Ende das Wichtigste ist, sondern unter anderem auch der gewonnene Teamgeist.

Unsere Mannschaften mussten Schmerz ertragen, wie z.B. einen Ellenbogen in den Bauch oder Schläger gegen das Schienbein zu bekommen. Die Zuschauer fieberten die ganze Zeit mit, man kann sagen, es wurde nie langweilig.

In den jeweiligen Final-Spielen der Altersstufen wurde es noch einmal ganz spannend, alle haben mit fast allem, wo und wie es nur ging, Lärm gemacht. Die Freude war natürlich sehr groß, als die Schlusspfiffe ertönten.

Vor der Siegerehrung wurde dem Team der Brandenburgischen Sportjugend  für die tolle Unterstützung gedankt. Unser besonderer Dank geht auch an die Kollegien der Jahnschule und der Elblandschule, die dieses Turnier organisierten.

Leni Vietze (zur Zeit im Praktikum als Pressefotograph)

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Aprendemos Espanol

Fünf Schülerinnen und Schüler des OSZ Prignitz, mit ihrer Lehrerin Frau Richter, gaben den Schülerinnen und Schülern der Klassen 7-8 einen Einblick in die Schönheit der spanischen Sprache Die kurz vor dem Abitur stehenden Jugendlichen der 13. Klasse stellten zunächst einfache Wendungen der spanischen Sprache in zwei Dialogen vor. Anschließend konnten die Montis in 4 Gruppen näheres zur Kultur Spaniens sowie zur spanischen Sprache erfahren. Auf verschiedenen Stationen wurden die Besonderheiten der spanischen Küche, Persönlichkeiten aus Spanien und die Hauptstadt Madrid thematisiert. Außerdem lernten sie die spanischen Zahlen und wie man in der spanischen Sprache von seinen Hobbys erzählt.

Für unsere Schüler war der Einblick eine interessante Erfahrung und vielleicht der Anfang für den einen oder anderen, sich näher mit dieser schönen  Sprache zu beschäftigen. Die Schnupperstunde hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht!

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Adolescent introductory workshop

Kinder verändern sich in der Pubertät. Sie beginnen erneut zu wachsen und das Gehirn entwickelt sich. Maria Montessori spricht von der „sozialen Neugeburt“ der Jugendlichen. Die Mädchen und Jungen brauchen eine besondere Lernumgebung in der sie sich beschützt fühlen, damit sie sich vollständig entwickeln und bilden können.

Zu einer fantastischen Weiterbildung trafen wir 40 Pädagoginnen und Pädagogen  aus Europa und den USA auf der Montessori – Farm in Aulendiebach im Bundesland Hessen. Jenny Marie Höglund, Leiterin einer Schulfarm in Schweden und Dozentin der AMI, brachte uns die Theorie des Erdkinderplans näher. Maria Montessori beschrieb in ihrem Buch „From childhood to adolescence“ die vorbereitete Lernumgebung für Jugendliche. „We have called these children the „Erdkinder“ because they are learning about civilization through its  orign agriculture.“ (…) „The school where the children live, or rather their country homes, can give them the opportunity for social experience.” Die Schule für Jugendliche ist nach Montessori eine direkte Vorbereitung für das Leben. Die Mädchen und Jungen lernen auf der Farm Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen, bilden sich vertiefend in Bezug zu realen für sie bedeutsamen Projekten, versorgen sich selbst und erproben so das Leben der Erwachsenen. Dabei entwickeln sie gleichzeitig handwerkliche und intellektuelle Fähigkeiten und Fertigkeiten. Sie erfahren sich selbst und lernen, was es bedeutet in der Gemeinschaft zu leben und sich einzubringen. In diesem Prozess ist die Arbeit das Gestaltungsmittel. Dr. Montessori sagte: „All work is noble: the only ignoble thing is to live without working.” Wir freuen uns darauf in den nächsten Jahren schrittweise den Erdkinderplan an unserer Schule umzusetzen.

Zweite Lernreise nach Wittenberge

Seit 2013 gibt es an der Humboldt-Universität zu Berlin die Möglichkeit für Lehramtsstudenten eine „Lernreise“ zu unternehmen. Organisiert durch die studentische Bewegung zur Verbesserung der Lehrkräftebildung – Kreidestaub – , thematisieren die werdenden Lehrer was ihnen im Studium fehlt. Sie suchen nach intelligenten Lösungen auf Herausforderungen wie der Umgang mit Vielfalt, Inklusion, Demokratie, Partizipation und Digitalisierung.

6 Studentinnen und Studenten hospitierten einen Tag in der Schule, lauschten einem Vortrag zum Schulkonzept, diskutierten mit den Kollegen und der Schulleitung und gaben uns ein Feedback zu unserer Arbeit. „Ihr wart das Highlight meiner Lernreise.“ Dieser Satz einer werdenden Lehrerin bestätigt unsere tägliche Arbeit. Die Studenten waren von der Ruhe während der Arbeit, der Selbständigkeit der Kinder und Jugendlichen und der Wertschätzung der Materialien, des Inventars, und der inklusiven Umsetzung des Schulkonzeptes beeindruckt. Wir freuen uns auf ein schriftliches Feedback der Studenten und hoffen, im nächsten Jahr erneut als Hospitationsort gewählt zu werden.

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Von Zwergtrollen mit kaputten Hosen, Riesen mit Menschenallergie und einer entführten Prinzessin

Heute haben einige Schülerinnen der 6. Klassenstufe die Buchlesung eines Autors besucht, der selbst auch in der Prignitz lebt: Andreas Mummhardt hat seinen Fantasyroman „Zwergtrolle“ in der Wittenberger Stadtbibliothek vorgestellt. Zum Schreiben kam der Autor über seine eignen Kinder, die er als ziemliche Lesemuffel beschrieb. Ihnen wollte er ein Buch schreiben, um die Leselust in ihnen zu wecken. Dabei hat Herr Mummhardt auch ein Geheimnis verraten: in abgewandelter Form tragen die Heldinnen und Helden seines Romans die Namen seiner Kinder. Wir durften Einblick in die spannende und fantasiereiche Story nehmen und herzlich über die Beschreibung der Zwergtrolle und ihren Umgang miteinander lachen. Es zeigt sich: Lesen lohnt sich also doch!

Wir danken Andreas Mummhardt und der Stadtbibliothek Wittenberge für die gelungene Veranstaltung!