IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

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Archiv für den Monat August 2018

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Statements der Beteiligten der TU Wien:

Akram Hilal – Eine tolle Erfahrung zusammen mit Kindern zu denken und zu arbeiten, ihre frischen Ideen weiterzubringen und 1:1 zu bauen.

Alexander Authried – Eine prozessuale Kooperation zwischen Kindern und Erwachsenen, Laien und Fachleuten. Die Zusammenarbeit bietet den Kindern die Möglichkeit eigene Vorstellungen in den öffentlichen Raum zu projizieren und sich selbst in der Gemeinschaft zu positionieren. Die Erwachsenen erhalten die Gelegenheit die eigenen Fähigkeiten am kindlich intuitiven Vorgehen zu prüfen und zu schärfen.

Cheng Shi – Wir lernen von den Kindern, dass Entwerfen Intuition als Basis haben sollte. Die Kinder lernen wie die Realisierung von Vorhaben funktioniert.

Dominik Breitfuß – die ästhetische und strukturelle Form entsteht durch das Handeln der Kinder und die Ästhetik des Materials. Interessant sind die unterschiedlichen Ausformungen in den verschiedenen Gruppen.

Georg Hofbauer – die grundlegende Qualität des Projekts liegt in der kollaborativen Zusammenarbeit mit den Kindern. Meist abstrakte Gedanken und Ideen werden schichtweise konkretisiert.

Michael Lindinger – Durch die Arbeit mit Kindern im öffentlichen Raum entsteht ein befruchtender Austausch zwischen Jung und Alt und neues kreatives Potential.

Markus Punz – ich finde spannend, dass dieses Projekt eine Initialzündung für die Entwicklung des gemeinsamen Lebensraums ist. Die Zeit wird zeigen, in welche Richtung sich diese gemeinsam begonnene Struktur hinbewegt. Eine positive Entwicklung aber auch ein mögliches Scheitern gehört zum Prozess.

Christine & Irene Hohenbüchler & Ute Reeh – Eine Akademie, die sich auf projekthaftes1:1 Arbeiten spezialisiert und vertiefend Theorie und Praxis mit den handwerklichen Aspekten verbinden kann, wäre wichtig und äußerst interessant für Studierende. Nimmt man das Arbeitsgebiet des Zentrums für Peripherie als Ausgang, sind folgende Aspekte bereichernd für ein Architekturstudium: Partizipatives Planen und Umsetzen; Sanierung unter Einbezug von Denkmalschutz; Bauen im Bestand; Umgang mit schrumpfenden Regionen oder wachsenden Städten; Schaffung von leistbaren Wohnen; Gestaltung von Freiraum und öffentlichem Raum; Umgang mit sozialen Brennpunkten; Beleben von Städten und Quartieren durch klug gesetzte gestalterische Maßnahmen; Verstärken der Attraktivität von Regionen durch ein Zusammenspiel verschiedenster Nutzungen.

Peter Awe – Die Zusammenarbeit von Studenten und Schülern an einem gemeinsamen Ziel ist sinnvoll und schafft beidseitig Zufriedenheit. Die Mädchen und Jungen lernen handwerkliche Fertigkeiten kennen, üben sich in Teilhabe, Unabhängigkeit und  Selbstorganisation, die Studenten lernen Verantwortung für junge Menschen zu übernehmen, organisieren Prozesse im Team und gestalten so Lebensräume. Wir wünschen uns eine regelmäßige Zusammenarbeit mit einer Universität:).

Das Projekt wurde durch die Aktion Mensch unterstützt.

Von der Erfindung und der Erschaffung eines Treffpunktes – das Festessen zum Brandenburgtag

Ein Jahr lang haben sich Schüler unserer Schule mit Architekturstudenten der TU Wien über den Postweg ausgetauscht, um unseren offenen Garten als einen Ort der Begegnung zu gestalten. In gemeinsamer Arbeit ist Erstaunliches entstanden. Mit einem Festessen feierte die Schulgemeinde mit ihren Freunden die erfolgreiche Zusammenarbeit. Kinder, Jugendliche und Erwachsene handelten als Team. Jeder brachte seine Stärken ein, wir sind stolz auf das Erreichte.

 

Das Ziel ist nah:)

Es ist mehr als die Hälfte der Zeit vergangen und alle sind gespannt, ob wir unser Ziel erreichen.

In der Küche ist der Apfel- und Pflaumenkuchen fertig. Die Ernährungsgruppe stampft das Mehl mit Steinen und einer Kaffeemühle und möchte daraus Brot backen.

Die Apfelgruppe arbeitet fleißig am Apfelmus, das 13. Glas ist gleich fertig.

Unsere „Überblicksgruppe“ schleift fleißig am Holz für die Schilder und unterstützt  die Baugruppen bei ihren Projekten.

Die Baugruppen haben die ersten Bänke schon fertig und jetzt werden sie geschliffen. Die Bühne nimmt schon Gestalt an, es wird auch hier geschliffen. Unsere Studenten haben immer wieder noch neue Ideen, was sie unbedingt verwirklichen wollen.

Heute wurden die Pigmente für, mit denen dann das Farbkonzept ökologisch umgesetzt werden soll. Dazu war sogar eine Fahrt nach Berlin erforderlich.

 

 

 

Erste Ergebnisse

Die ersten Ergebnisse im Garten  sind sichtbar eine Bank und der erste Steg schmücken nun das Gelände.

Das von der Lebenshilfe gelieferte Gemüse (Zwiebeln, Gurken, Zucchini, Kohlrabi, Rote Bete, Paprika, Tomaten, Porree und verschiedene Kräuter) wurde heute teilweise schon verarbeitet und davon in einem Holzofen eine leckere Kartoffelsuppe gekocht.

Dabei konnten die Kinder ihre feinmotorischen Fähigkeiten unter Beweis stellen – es gab heute keine Verletzungen J.

In der Gruppe „Ernährung – früher/heute/morgen“ wurde das erste Mehl gemahlen.

Die Deko – Gruppe hat heute auch ihre Arbeit aufgenommen, um den Festbereich optisch ansprechend zu gestalten und Verbindungen zwischen den einzelnen Projekten herzustellen.

Tag 2 – Projektarbeit

Heute steht der Tag unter der Fortführung der Aufgaben.

Die Gruppe „Werbung“ hat heute ihre Arbeit erfolgreich beendet. Es wurden Plakate und ganz viele Flyer in der Stadt Wittenberge verteilt. Die Arbeit ist erledigt, nun unterstützen  sie andere Projektgruppen bei ihrer Arbeit.

Die Apfelgruppe  hat fleißig Äpfel und Pflaumen in der Kleingartenanlage unter Leitung von Herrn Madaus gepflückt. Jetzt bereiten sie das Rezeptebuch vor.  Dabei wurden sie tatkräftig von der Dokumentationsgruppe unterstützt.

Auch die Baugruppen, unter der Leitung der Studenten, waren fleißig und man kann viele Fortschritte bei der Gestaltung des Gartens erkennen. Es gibt nun einen Treffpunkt mit Feuerstelle.

Projektwoche „Brandenburgtag“

In der Woche vom 20.- 24. August 2018 bereiten die 4.-9. Klasse der Maria – Montessori – Schule im Rahmen der Projektwoche den Brandenburgtag vor.

Die Kinder und Jugendlichen werden von 7 Architekturstudenten (von der TU Wien), 2 Professorinnen aus Wien bzw. Münster, der Künstlerin Ute Reeh (vom Zentrum für Peripherie) sowie dem Pädagogenteam der Schule begleitet. Dazu bildeten sich 14 Arbeitsgruppen, die vielfältige Aufgaben bearbeiten.

Alle verfolgen das Ziel, am Samstag ein Festessen im neu gestalteten Garten zu servieren.

Leni, Sophia, Timo, Amelie, Lucas, Liva (Dokuteam)

Einladung zum Festessen

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