IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

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Archiv für den Monat März 2017

Erfahrungsaustausch

Die Kolleginnen und Kollegen unserer Partnerschule aus Neuruppin führten ein pädagogisches Wochenende in Wittenberge durch. Sie hospitierten im Unterricht und gaben uns wertvolle Hinweise zu unserer Arbeit. Sie waren beeindruckt von der wertschätzenden, liebevollen, ruhigen Arbeitsatmosphäre, der hohen Selbständigkeit der Schüler, der Logbuchführung, der Integration der Förderkinder und den hellen großen Räumlichkeiten. In einem Gesprächskreis tauschten die Kollegen wertvolle Erfahrungen aus. Die Rückmeldungen über die Hosptitationsbögen geben uns hilfreiche Informationen zu unserer Arbeit und werden in der pädagogischen Konferenz besprochen. Am Nachmittag wurden die kosmischen Erzählungen – Gott der keine Hände hat – Die Entwicklung des Lebens und – Woher der Name Geometrie stammt-dargeboten. Im nächsten Schuljahr wird das Kollegium der Montessorischule ein pädagogisches Wochenende in Neuruppin verbringen.

 

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Herausforderungen

Die Mädchen und Jungen unserer Sekundarschule lernen mit unterschiedlichen Methoden und Organisationsformen. In der Studienzeit können sie wählen, an welchen Unterrichtsthemen gearbeitet wird. Sie lernen dabei die Zeit effektiv zu nutzen, um das Pensum der Wochenpläne zu bewältigen. Die Darbietungen der Pädagogen unterstützen diesen Prozess. Im Fachunterricht werden Unterrichtsinhalte eingeführt und gefestigt. Der Projektunterricht erlaubt das vertiefte Eintauchen in die Lebenswelt der Jugendlichen. Die Mädchen und Jungen beginnen mit praktischen Arbeiten, damit sie ihre gewählten Exkursionen eigenständig finanzieren können. Die ersten Aktionen wurden erfolgreich abgeschlossen. Die nächste Woche wird eine spezielle, da die Kinder die Verschalung des neuen Verbindungsbau mit planen und realisieren. Sie handeln dabei im Team und erleben ihre Stärken.

 

Anne Frank

Wir, die Klasse 7, haben ein Projekt über Anne Frank gemacht. Anne Frank war ein 13 jähriges jüdisches Mädchen, das zwischen 1942 und 1944 Tagebuch führt. Das Projekt wurde von unserer Klassenleiterin vorgeschlagen. Als erstes haben wir das Buch gelesen, dann sind wir in kleine Gruppen gegangen, um uns mit verschiedenen Themen zu beschäftigen. Das Projekt hat insgesamt drei Monate gedauert. Die Aufstellwände, die wir für unsere Ausstellung  genutzt haben, bekamen wir von der Lebenshilfe.

In der Ausstellung hatten wir nicht nur Plakate, sondern auch ein Modell von dem Versteck der jüdischen Familien. Dieses Versteck war in Amsterdam in der Prinsengracht 263. In dem Haus war eine Firma die zu Opecta gehörte und Geliermittel herstellte. Die flüchtenden Familien (Frank, van Daans, Pfeffer) lebten zwei Jahre dort versteckt, bis sie von den Nazis entdeckt und in verschiedene Konzentrationslager gebracht wurden, wo außer Annes Vater alle starben.

Wir finden alle, dass dieser Lebenslauf sehr bewegend und traurig ist. Deshalb waren die einzelnen Themen (die Bewohner, das Versteck, das Ende) umso interessanter. Jeder, der sich mit der Geschichte genauer befasst hat, wird sicherlich mehr Respekt gegenüber anderen Menschen mit anderen Religionen zeigen. Nie wieder darf so ein Mensch wie Hitler an die Macht kommen. Dennoch fragt man sich, wie er es geschafft hat, so viele Menschen für seine Meinung über die Juden zu begeistern!