IBiS – Grundschule "Maria Montessori" Wittenberge

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Archiv für den Monat Juni 2016

Timo unterwegs zu den “autoprofis prignitz“

Timo wählte sich für diese Woche das Projektthema: „Wie repariert man kaputte Autos?“. Er hatte viele Fragen zu diesem Thema und so machte er sich auf den Weg zu unseren „autoprofis prignitz“. In Kevin Krügener fand er einen Fachmann, der ihm seine Fragen verständlich beantworten konnte (z.B. Was bedeutet Tüv?/ Welches Werkzeug wird benutzt? / Wurde in dieser Werkstatt schon ein Porsche repariert, bzw. welche Automarken werden dort repariert?). In der Schule hat er seinen Mitschülern von seinem Ausflug berichtet.

Einen herzlichen Dank an Kevin Krügener, der Timo diese Erfahrung ermöglichte.

 

Von der Idee zur Umsetzung, ein Beginn…

Wie gestalten wir unseren Garten der Begegnung? Dieser Aufgabe stellten sich verschiedene Gruppen aus der Flamingoklasse. Sie sammelten Ideen, zeichneten eine Skizze des Gartens der Begegnung im Maßstab 1:150, zeichneten die Details in den Plan und malten den Garten aus der Perspektive.  Wir wollen einen Spielplatz, einen Teich, einen großen Kartoffelacker, eine Wohlfühlecke, einen Pavillon, einen Gartenschuppen, einen Teich mit Sprungturm, einen Kletterbaum, Hasen und Hühner, Obstbäume, Beete und Bänke errichten. Die Schüler präsentierten die Ergebnisse den Kindern der Igelklasse, die als Jury die Qualität der Arbeiten durch wechselnden Applaus honorierten. In der nächsten Schulwoche beginnen wir mit dem Modellbau.

Eröffnung des Begegnungsgartens

Am 1 Juni, dem internationalen Kindertag, trafen sich Kinder, Eltern, Pädagogen, Rentner, Flüchtlinge und interessierte Bürger der Stadt Wittenberge zur Eröffnung  unseres Gartens im Horning. Im Vorfeld entfernten die Schulkinder die Grasnarbe und  befüllten die Beete mit fruchtbarer Erde. Sie wählten runde und rechteckige Formen. Viele Eltern spendeten Pflanzen. Herr Korup brachte Schaumküsse mit, Herr Heinke zwei Kastanien, die Pädagogen aus dem Hort frischen Kräuterquark, Brot und Holunderbeerlimonade. Gemeinsam legten wir ein Kräuter-, ein Kartoffel- und ein wunderschönes Blumenbeet an. Auf einer Fläche von 10x10m säten die Gärtnerinnen und Gärtner eine spezielle Pflanzenmischung für die Bienen und Schmetterlinge.  Unser Garten hat keinen Zaun. Wir freuen uns über das Wachsen unserer Pflanzen und auf die erste Ernte im Herbst. Dann wollen wir an einem Lagerfeuer unsere Kartoffeln verzehren, uns mit allen Gartenfreunden treffen und die nächste Saison planen.

Garten

Der Ocean Sampling Day – auf den Spuren der Mikroorganismen

Ein Novum in der Erforschung der marinen Mikroorganismen ist das Bürgerwissenschaftsprojekt MyOSD. Alle Bürgerinnen und Bürger, so auch Nina und Paul von unserer Schule waren aufgerufen, Wasserproben zu nehmen und Umweltdaten zu erfassen und sich somit aktiv am OSD zu beteiligen. Heute war es soweit und wir nahmen eine Wasserprobe an der Elbe. Als erstes ermittelten wir die GPS Daten der Entnahmestelle, maßen die Luft- und Wassertemperatur und ermittelten den pH Wert.  Dafür stellte MyOSD kostenlos Ausrüstung zur Probennahme sowie eine Smartphone App zur Verfügung. Mehr als 20 internationale Forschungsstationen koordinieren die Aktion, verteilen die Probe-Sets und schulen die Bürgerwissenschaftler für ihren Einsatz. Anschließend filtrierten wir Mikroorganismen in 2 Spezialfilter. Um die größtmögliche Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten, werden alle gesammelten Proben zur DNA Extraktion und Sequenzierung an das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen geschickt. Sobald erste qualitätsgeprüfte Ergebnisse vorliegen, werden diese umgehend veröffentlicht, so dass jeder mitforschen kann. Die enge Vernetzung von Wissenschaft mit Bürgerinnen und Bürgern ist dabei von unschätzbarem Wert. Ziel des Ocean Sampling Days und des Projekts MyOSD ist es, die Vielfalt und die Funktion der im Meer enthaltenen Mikroorganismen zu erforschen, diese zu vergleichen und mittels neuer biotechnologischer Anwendungen zur „Blue Economy“ beizutragen. Der Ocean Sampling Day und MyOSD werden von der Jacobs University Bremen (Deutschland) zusammen mit der Universität Oxford (Großbritannien) koordiniert und sind Teil des von der EU geförderten wissenschaftlichen „Ocean of Tomorrow“ Forschungsprojektes Micro B3.

Nina und Paul werden ihre Arbeitsergebnisse der Lerngruppe in einem Vortrag präsentieren.

Theater zum „Leerstand-Stillstand“ in Wittenberge

Ein Projekt von Barbara Maria Sava, Schauspielerin und Studentin der
Kulturarbeit an der FH Potsdam, in Zusammenarbeit mit Tanja Bentley
„Carla Cultura“, der Montessori Grundschule Wittenberge und mit
Unterstützung von Prof. Dr. Hermann Voesgen (FH Potsdam) und der
Stadt Wittenberge.
Unter der Trägerschaft von Facetten der Kulturarbeit e.V.

Motivation
Durch die Teilnahme an der „Zweiten Zukunfts-Werkstatt“ im Rathaus
von Wittenberge und insbesondere den Gesprächen zu den „Bildungs-
Kulturen“, konnte ich mir einen ersten Überblick über die
Bildungslandschaft in Wittenberge verschaffen und erste Kontakte
( u.a. mit Herrn Awe von der Montessori Grundschule) vor Ort knüpfen.
Nach einer ausführlichen Analyse der Bildungslandschaft im Rahmen
des Seminars “ Wittenberge-New Perspectives in Old Walls“ an der
Fachhochschule Potsdam und beeinflusst durch meine Lehrtätigkeit
an einer Grundschule in Berlin entstand die Idee, einen leeren Raum
als Ausgangssituation mit dem kreativen Potential von Kindern zu
beleben und ihn auf diese Art und Weise zu „bespielen“.
Bestärkt wurde ich durch die Präsentation meiner Projektidee vor dem
Bürgermeister von Wittenberge, Herrn Dr. Hermann darin, dass
besonders der Bedarf besteht, Kreativität von Kindern und
Jugendlichen früh zu aktivieren und zu fördern.

Idee
Ein leerer Raum in der Innenstadt von Wittenberge, einer Stadt, die
einen starken Strukturwandel durchlebt hat, soll durch eine
fundamentale Wiederbelebung eine neue Bestimmung und somit eine
zweite Chance und eine Zukunft bekommen.
Es gibt kein stärkeres Symbol, welches für die Zukunft und für das
Leben steht, als Kinder und insbesondere das Lachen von Kindern.
Ein leerer Raum, ein Ladenlokal am Bismarckplatz, in dem ein
WorkShop zum Thema Stillstand:Leerstand mit 15 Kindern der
Montessori Grundschule Wittenberge stattfinden wird.
Die Kinder werden sich unter Anleitung von Fachpersonal
(Dramaturgen, Schauspielern und Theaterpädagogen) in der Zeit vom
14.06 bis 17.06.2016 Gedanken zum Thema Leerstand/Stillstand
machen können, ein Thema, welches den Alltag in ihrer Heimatstadt
bestimmt, mit welchem sie sich ständig konfrontiert sehen.
Wie wird ein leerer Raum mit Kinderaugen wahrgenommen?
Auf welche Art und Weise erobern sie und beleben sie einen leeren
Raum?
Wir wollen das kreative Potential der Kinder nutzen, um den Stillstand
in Wittenberge symbolisch zu brechen.
Gemeinsam mit den Kindern werden wir im Laufe des Workshops ein
Theaterprojekt zu dem Thema Leerstand entwickeln und im
Ladenlokal zur Aufführung bringen.
Denn Theaterprojekte sind immer vor allem Raumprojekte, indem Sie
den bespielten Räumen eine neue Identität verleihen.
„Den Kindern die Augen für ihre Welt zu öffnen ist unser Wunschsie
für das Leben stark zu machen ist unsere Aufgabe“.
Maria Montessori

Zielsetzung
Unser Ziel ist es das kreative Potential von jungen WittenbergerInnen
zu fördern und dazu beizutragen, dass sie ihre eigenen Stärken und
Ausdrucksmöglichkeiten entdecken.
Durch die Entwicklung eigener Ideen und die Gruppenerfahrung im
Workshop werden das Raum-und Umgebungsbewusstsein sowie die
eigene Körperwahrnehmung geschärft.
Wir bieten den Kindern mit dem leeren Raum „Spielraum“, der sich mit
der Phantasie der Kinder füllen kann.
Kinder sind die Zukunft einer jeden Stadt und in ihren Händen liegt
eines Tages die Gestaltung ihrer Stadt.
Wir wollen zusätzlich Kooperationspartner vor Ort gewinnen und uns
gemeinsam mit ihnen mit dem Thema Leerstand künstlerisch
auseinandersetzen.

Umsetzung
In der Zeit vom 14. Juni bis zum 17. Juni 2016 werden wir einen
Workshop zum Thema Leerstand:Stillstand in einem leer stehenden
Ladenlokal am Bismarckplatz 6 durchführen.
Wir möchten die Kinder einen leeren Raum erobern lassen, mit ihnen
Szenen zum Thema Leerstand/Stillstand entwickeln und am letzten
Tag die Erfahrungen und Erlebnisse des Workshops zur Aufführung
bringen.
Begleitend soll das ganze filmisch dokumentiert werden.

Einladung zum Theater -  „Leerstand in Wittenberge2

 

 

Schüler der IBiS-Grundschule zu Besuch in der Lebenshilfe-Gärtnerei

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„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ Mit diesem Zitat von Albert Einstein im Hinterkopf besuchte eine kleine Gruppe der IBiS-Grundschule, im Rahmen der Projektwoche zum Thema „Luft“, die Lebenshilfe-Gärtnerei. Mit dem Fahrrad machten sich die Schüler, am Donnerstag, den 02.06.16, auf den Weg von Wittenberge nach Perleberg. Dort wurden sie bereits von Helmut Nohr und Daniela Dörfel erwartet und herzlich empfangen. Vorab erläuterten die beiden Bienenexperten viel Wissenswertes über das fleißige Insekt. Die Kinder erfuhren, dass in einem Bienenvolk die Drohnen, Arbeiterinnen und die Königin aufgrund ihrer besonderen Merkmale und ihrer Aufgaben unterschieden werden, dass Honig nichts anderes ist als hochgewürgter Nektar, dem ein weiterer Stoff der Ammenbiene hinzugefügt wird, und dass sie nicht nur den süßen Aufstrich produziert, den wir so lieben, sondern auch für die Bestäubung unserer Nutz- und Wildpflanzen Verantwortung trägt. Nach dem Theorieteil wurde den Schülern die Imkerschutzkleidung vorgestellt, die die ersten gleich überziehen durften. Sicher ausgestattet machte sich die Gruppe auf zu den Bienenstöcken. Mit einem Smoker stellte Helmut Nohr die wehrhaften Tiere ruhig, damit er die Bienenwaben entnehmen konnte, um den Schülern das emsige Treiben in dieser zu zeigen. Ganz mutige Kinder durften sogar Bienen streicheln. Denn was viele nicht wissen ist, dass die männlichen Bienen keinen Stachel haben und somit nicht stechen können. Und zur großen Freude aller Naschkatzen durfte abschließend der Honig mit den Fingern aus der Wabe probiert werden. Das war ein tolles Geschmackserlebnis!

Projektwoche „Luft“

Vom 30. Mai bis zum 3. Juni fand unsere Projektwoche „Luft“ statt. Von Montag bis Mittwoch lernten die Kinder in acht verschiedenen Workshops verschiedenste Facetten des Gasgemisches kennen. Sie erforschten die Luftschichten, die Geschichte der Luftfahrt, bauten Flugzeuge und experimentierten zum Thema Luftdruck, bastelten Klangröhren und musizierten, stellten verschiedene Gemische für Seifenblasen her und spielten luftiges Theater. Die Schülerinnen und Schüler untersuchten die verschiedenen Bestandteile der Luft, deren physikalische und chemische Eigenschaften und deren Bedeutung für die Fotosynthese. Zum Kindertag eröffneten wir gemeinsam mit Senioren, Flüchtlingen und Eltern den Begegnungsgarten im Horning. Am Donnerstag führten alle Kinder und Pädagogen eine Exkursion durch. Wir besuchten den Segelflugplatz in Perleberg, den Schaubienenstand der Lebenshilfe, die Störche im europäischen Storchendorf Rühstädt, die Greifvögel im Perleberger Tierpark und einen ökologischen Garten in Tangendorf. Am Freitag wurden in einer Experimentalvorlesung die Ergebnisse der Workshops präsentiert.

Projektwocheluft